Kabarettist - Marco Rima legt wegen Zertifikats- und Maskenpflicht Bühnenkarriere auf Eis
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KabarettistMarco Rima legt wegen Zertifikats- und Maskenpflicht Bühnenkarriere auf Eis

Er werde erst dann wieder auf die Bühne treten, wenn «gesunde Menschen nicht beweisen müssen, dass sie gesund sind», so der Komiker und Massnahmenkritiker Marco Rima.

von
Daniel Krähenbühl
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Für die Skeptikerbewegung ist er eine Ikone, von der anderen Seite werden Marco Rima und seine Familie mit Anfeindungen eingedeckt.

Für die Skeptikerbewegung ist er eine Ikone, von der anderen Seite werden Marco Rima und seine Familie mit Anfeindungen eingedeckt.

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Wegen der Corona-Massnahmen hat Rima eine  Bühnenpause angekündigt.

Wegen der Corona-Massnahmen hat Rima eine Bühnenpause angekündigt.

Pressebild Marco Rima

Darum gehts

  • Komiker Marco Rima will aufgrund der geltenden Corona-Massnahmen nicht mehr auftreten.

  • Rima selbst und weitere Familienmitglieder erkrankten im Winter 2020/21 selbst an Covid-19.

  • Der Kabarettist gilt in Massnahmenskeptiker-Kreisen als Ikone.

«Ich habe mich nach reiflicher Überlegung entschieden, meine Bühnenkarriere als Kabarettist so lange auf Eis zu legen, bis es allen Menschen wieder möglich ist, eine Vorstellung von mir ohne ein Zertifikat, Maske, Tests oder Einschränkungen besuchen zu dürfen»: Mit diesen Worten richtet sich der Schweizer Komiker Marco Rima via Facebook an seine Fans. Rima hatte zunächst geplant, mit dem Programm namens «#No Problem!?» von Ende Oktober bis März 2022 auf Tournee zu gehen. In seinem Facebook-Post kritisiert der bekannte Massnahmenkritiker, dass gesunde Menschen von der Politik und den Medien «geächtet» würden und die Corona-Massnahmen verfassungswidrig seien.

Nicht zum ersten Mal: Seit Rima unter einem virusbedingten Arbeitsverbot steht, nutzt er die Zeit, um die Corona-Massnahmen anzuprangern. Auch ein dreitägiger Aufenthalt auf der Intensivstation nach einer Covid-19-Erkrankung änderte seine Einstellung nicht. Innerhalb der Skeptikerbewegung gilt er mittlerweile als Vorbild, von der anderen Seite werden er und seine Familie laut eigenen Angaben mit Anfeindungen und Häme eingedeckt. Rima schliesst: «In diesem Sinne grüsse ich alle herzlich, danke für die vielen schönen Jahre und hoffe natürlich sehr, dass der ganze Irrsinn eines Tages ein Ende haben wird und wir uns schon bald wieder sehen werden.»

Marco Rima wollte sich auf Anfrage von 20 Minuten nicht zur Bühnenpause äussern.

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