Margairaz: Gegen GC darf er nicht mehr Regisseur sein

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Margairaz: Gegen GC darf er nicht mehr Regisseur sein

Xavier Margairaz überzeugte gegen Liechtenstein hinter den Spitzen und schoss gar das 3:0. Im Zürcher-Derby muss er wieder über die Seiten ran.

Nati-Coach Köbi Kuhn lancierte Margairaz von Beginn weg hinter Alex Frei und Marco Streller als Spielmacher. Und der FCZler rechtfertigte das Vertrauen: Er riss das Spieldiktat an sich, agierte mit viel Spielwitz und erzielte gar sein erstes Nati-Tor. «Das ist meine absolute Lieblingsposition und dass mir gleich ein Tor gelungen ist, hat mir sehr gut getan», zeigt sich Margairaz mit seinem Auftritt im «Ländle» zufrieden.

Dem Romand ist jedoch bewusst, dass er zurzeit auf «seiner» Position hinter Ricci Cabanas und Hakan Yakin nur dritte Wahl ist. Doch Margairaz gibt sich zuversichtlich: «Ich habe bis zur EM noch zwei Jahre Zeit um mich weiter zu zeigen und aufzudrängen.»

FCZ-Trainer Lucien Favre ist der gute Auftritt seines Schützlings zwar nicht entgangen, doch er habe sich von der Tribüne aus nicht speziell auf ihn konzentriert. «Gegen GC am Samstag wird es ihm dann nicht mehr so leicht gemacht», ist Favre überzeugt: «Liechtenstein war nicht sehr stark.» Beim Derby am Samstag muss Margairaz wohl wieder über die Seiten ran. «Ich spiele da, wo mich Favre aufstellt», zeigt sich der Allrounder mannschaftsdienlich.

Vielleicht wird er auch im Verein bald Regie führen können, «denn wir suchen nach dem Abgang von Keita nicht nur einen Stürmer – auch über aussen wollen wir uns noch verstärken», kündigt Favre einen weiteren Transfer an.

Michael Wegmann

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