Walpen-Nachfolge: Mariano Tschuor nimmt sich aus dem Rennen
Aktualisiert

Walpen-NachfolgeMariano Tschuor nimmt sich aus dem Rennen

Der Bündner Mariano Tschuor hat keine Lust auf die Nachfolge von SRG-Generaldirektor Armin Walpen. Der Direktor des rätoromanischen Radios und Fernsehens will in Chur bleiben.

Tschuor, seit Anfang Mai Direktor von «Radio e Televisiun Rumantscha» (RTR), wurde in den Medien als möglicher Nachfolger von Walpen genannt, der Ende 2010 als Generaldirektor der SRG SSR idée suisse zurücktritt. Doch der 51-jährige Bündner will nicht.

RTR habe die richtige Grösse für ihn, sagte Tschuor in einem in der Samstagausgabe der «Südostschweiz» publizierten Interview. Er könne Einfluss auf das Programm nehmen - «und das will ich auch». Er sehe sich «absolut nicht als Nachfolger von Armin Walpen».

Er sei selber überrascht, dass er als möglicher Walpen-Nachfolger gehandelt werde, sagte Tschuor weiter. Das seien die üblichen Spiele einiger Journalisten. Wenn jemand zurücktrete, suche man «potenzielle Kandidaten und Lückenfüller wie mich, damit die Zeitungsseiten voll werden».

(sda)

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