Marina Masoni aus dem Spital entlassen
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Marina Masoni aus dem Spital entlassen

Die teilentmachtete Tessiner Finanzdirektorin Marina Masoni ist aus dem Spital entlassen worden. Da die Ärzte ihr weitere zwei Wochen Ruhe verordnet haben, wird sie nicht vor Mai ihre Tätigkeit als Regierungsrätin wieder aufnehmen.

Der Gesundheitszustand der am vergangenen 30. März ins Spital eingelieferten Staatsrätin habe sich nach drei Behandlungen gebessert, eine vierte Behandlung sei jedoch nicht auszuschliessen, gab die Direktion des Regionalspitals im Einverständnis mit der Familie Masoni bekannt.

Gemäss früheren Angaben der Ärzte handelte es sich bei den Eingriffen um Blutinjektionen in die durch einen Sportunfall von Anfang März eingerissene Membrane, die das Rückenmark umhüllt. Damit solle die Vernarbung des Risses beschleunigt werden.

Die behandelnden Ärzte hätten für Masoni aber zwei weitere Wochen Ruhe verordnet. Eine Rückkehr ins Amt könne daher nicht vor der ersten Maiwoche erfolgen. Der Zeitpunkt der Rückkehr an den Arbeitsplatz hänge von der endgültigen Genesung der Patienten ab, heisst es in der Erklärung des Spitals weiter.

Der Tessiner FDP-Regierungsrätin Masoni war am vergangenen 22. März vom Regierungskollegium wegen Ungereimtheiten und Affären die Verantwortung für die Steuerverwaltung entzogen worden. (dapd)

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