«Come What May»: Marius Bears neues Video ist ein richtiger Horrorfilm
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«Come What May»Marius Bears neues Video ist ein richtiger Horrorfilm

Grosses Kino für einen grossen Song: Der Appenzeller Musiker Marius Bear liess für sein neustes Video einen vierminütigen Suspense-Film umsetzen.

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fim

Im Teaser-Trailer zum Video von «Come What May» gibts einen ersten Eindruck vom Clip.

Am Freitag hat Marius Bear sein neustes Musikvideo zum Song «Come What May» veröffentlicht. Der Clip kommt im extrabreiten Kinoformat daher. Denn es ist tatsächlich ein kleiner Kinofilm – der den schweren Ton des Liedes auf eindrückliche Art verstärkt.

Vier Schweizer Schauspieler sind darin zu sehen, die sich alle in einer verlassenen Retro-Villa aufhalten. Die Stimmung ist düster, die Charaktere wirken entrückt, das Setting deutet von Anfang an auf Unheil hin.

Zwei Todesfälle

Nach 1:45 Minuten drehen die Regisseure Dennis Ledergerber und André Guadagno dann das Creepiness-Level auf: Als Hauptdarstellerin Anna Caminati (25) die Augen öffnet, sind diese grau verschleiert – und das kleine Gruseln geht los. Am Ende sind zwei der vier Darsteller tot.

Hier gibts das Video in ganzer Länge und Schönheit. (Quelle: Youtube Marius Bear)

Marius Bear (26), der Appenzeller Musiker mit der Urgewalt-Stimme, spielt im Clip selber nur eine kleine Rolle. Wenige Sekunden ist er singend zu sehen, in dunkelrotes Licht getaucht. Er müsse nicht immer im Vordergrund stehen, sagt Bear zu 20 Minuten.

«Ich war schockiert»

Vom Video selbst sei er beim ersten Sichten «geflasht» gewesen. «Ich war völlig vom Hocker – und schockiert – von dieser schauerlichen Todesszene und diesem Schrei.» Er war beim Dreh in der 1960er-Villa am Zürichsee nur an einem der beiden Drehtage dabei und hatte keine Ahnung, wie das Resultat werden würde.

Der kleine Horrorfilm gibt übrigens inhaltlich nicht den Text des Liedes wieder. «Sowohl das Video als auch der Song sind auf einen tiefgründigen Gefühlszustand aufgebaut, was für mich wichtiger ist als das Verbinden von Storytelling und Songtext», sagt Bear.

Der Anspruch sei gewesen, Song und Video zu einem «epischen und cineastischen» Erlebnis zu verschmelzen. «Ich denke, wir haben den Nagel voll auf den Kopf getroffen», sagt Marius.

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