Swiss Indoors: Marius Copil schafft in Basel die Sensation
Aktualisiert

Swiss IndoorsMarius Copil schafft in Basel die Sensation

Der 28-jährige rumänische Qualifikant erreicht den Final. Er schlägt den Deutschen Alexander Zverev in drei Sätzen.

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Er spielt das Turnier seines Leben: Qualifikant Marius Copil zieht in Basel sensationell in den Final ein.

Er spielt das Turnier seines Leben: Qualifikant Marius Copil zieht in Basel sensationell in den Final ein.

Keystone/Alexandra Wey
In einem engen Halbfinal setzt sich der Rumäne gegen Alexander Zverev mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:4 durch.

In einem engen Halbfinal setzt sich der Rumäne gegen Alexander Zverev mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:4 durch.

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Der deutsche Youngster war in Basel an Nummer 2 gesetzt und ging an als klarer Favorit in die Partie. Doch er war gewarnt: Copil hatte in Basel bereits in der Qualifikation Alexanders Bruder Mischa besiegt.

Der deutsche Youngster war in Basel an Nummer 2 gesetzt und ging an als klarer Favorit in die Partie. Doch er war gewarnt: Copil hatte in Basel bereits in der Qualifikation Alexanders Bruder Mischa besiegt.

Keystone/Alexandra Wey

Marius Copil gelingt in der St. Jakobshalle das Turnier seines Lebens. Der 28-jährige Rumäne Marius Copil (ATP 93) eliminierte den als Nummer 2 gesetzten Deutschen Alexander Zverev (ATP 5) in 2:32 Stunden 6:3, 6:7 (6:8), 6:4.

Im Februar dieses Jahres eroberte er für die Finalqualifikation in Sofia 180 Weltranglistenpunkte. An den Swiss Indoors sind ihm vor dem Final bereits 320 Punkte auf sicher. Ausserdem gelangen ihm gegen Marin Cilic (ATP 6) im Achtelfinal und gegen Alexander Zverev (ATP 5) im Halbfinal die beiden wertvollsten Siege seiner Karriere.

Die Basis zu seinen sechs Siegen in Basel (inklusive zwei in der Qualifikation) legte Marius Copil mit dem Aufschlag. Gegen Alexander Zverev schlug Copil zweimal mit 240 km/h auf. Nicht viele Profis haben schon härter aufgeschlagen. Der Australier Samuel Groth steht an der Spitze dieser Rangliste mit 263 km/h. Copils Bestmarke steht bei 244 km/h. Einmal in Australien gegen Stan Wawrinka habe er noch härter aufgeschlagen, so Copil, nur traf er damals das Feld nicht.

Copil brachte gegen Zverev alle seine Aufschlagspiele durch. Die entscheidenden Breaks gelangen ihm zum 4:2 im ersten Satz und zum 6:4 im dritten Satz. In dieser Woche liess sich Copil erst von den Amerikanern Ryan Harrison (1. Runde) und Taylor Fritz (Viertelfinal) je einmal den Aufschlag abnehmen.

In der Weltrangliste wird sich Copil nach den Swiss Indoors entweder auf Platz 60 oder auf Position 43 verbessern - je nachdem, ob er den Final gewinnt oder verliert.

(SDA)

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