Markus Fuchs versagten Nerven – Platz 5 im Team
Aktualisiert

Markus Fuchs versagten Nerven – Platz 5 im Team

Die Schweizer Springreiter-Equipe lag lange Zeit auf Medaillenkurs. Doch dann sorgte ausgerechnet Markus Fuchs für ein Debakel. Damit klassierte sich die Schweiz nur auf Rang 5.

Überlegener Sieger wurde die Equipe aus Deutschland, die damit den Hattrick nach Atlanta 1996 und Sydney 2000 schaffte.

Noch nach dem 1. Durchgang hatte das Schweizer Team mit Steve Guerdat, Christina Liebherr, Fabio Crotta und Markus Fuchs Rang 4 belegt, zur Hauptsache wegen des Null-Fehler-Ritts der Freiburgerin Liebherr. Und auch im 2. Umgang, nachdem die jungen Reiter Guerdat (2 Punkte), Liebherr (8) und Crotta (4) erneut eine sehr gute Vorstellung boten, konnten die Schweiz auf Bronze oder gar Silber hoffen. Doch ausgerechnet dem Routinier versagten die Nerven: Schon beim ersten Hindernis patzte Fuchs mit seinem sonst so souveränen Tinka's Boy, womit der gesamte Ritt von Anfang an litt. Am Ende sammelte der St. Galler 13 Punkte und sorgte für das Streichresultat – das Schweizer Quartett fiel auf Rang 5 zurück.

(fal)

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