Aktualisiert 20.10.2006 11:23

Marvin offenbar von Mutter ertränkt

Der sechsjährige Marvin aus dem oberhessischen Sichenhausen ist wahrscheinlich von seiner Mutter ertränkt worden. Sie hat Spuren an der Stätte seines Todes hinterlassen.

Wie die Staatsanwaltschaft Giessen am Freitag erklärte, ergab die Obduktion des Jungen, dass das Kind lebend in den Gederner See im mittelhessischen Wetteraukreis gebracht worden und dort ertrunken ist. Schuhe, die am See gefunden wurden, seien zweifelsfrei der Mutter zugeordnet worden.

Die Schuhe hätten in dem Autowrack gefehlt, in dem die Mutter am Dienstag tot aufgefunden worden war. Es bestehe der dringende Verdacht, dass die Mutter sich am See aufgehalten habe, als das Kind umkam, sagte der Giessener Oberstaatsanwalt Reinhard Hübner. Dafür spreche zudem, dass die Kleidung der 41-jährigen Frau nass war, als sie tot aufgefunden wurde. (dapd)

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