26.06.2020 07:46

Expansion

Masken-Millionäre handeln auch mit Luxuskarossen

Die Parallelimporteure vom Zürichberg erweitern ihr Imperium. Seit einem Jahr handeln sie auch mit Autos im oberen Preissegment.

von
Daniel Waldmeier
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Geschäft mit teuren Autos: Die jungen Masken-Millionäre bauen ein zweites Standbein auf.

Geschäft mit teuren Autos: Die jungen Masken-Millionäre bauen ein zweites Standbein auf.

Screenshot Autoscout24
Hier posieren die beiden Jungunternehmer mit der Zürcher JSVP-Präsidentin Camille Lothe und Christoph Blocher im Jahr 2017.

Hier posieren die beiden Jungunternehmer mit der Zürcher JSVP-Präsidentin Camille Lothe und Christoph Blocher im Jahr 2017.

Die beiden Jungunternehmer machten in der Corona-Krise mit dem Import von Masken Millionen. Diese verkauften sie unter anderem an die Armeeapotheke und das deutsche Gesundheitsministerium. (Symbolbild)

Die beiden Jungunternehmer machten in der Corona-Krise mit dem Import von Masken Millionen. Diese verkauften sie unter anderem an die Armeeapotheke und das deutsche Gesundheitsministerium. (Symbolbild)

KEYSTONE

Zwei Zürcher Jungunternehmer machten mit dem Import von Schutzmaterialien ein Vermögen: Sie verkauften Masken und andere Schutzgüter unter anderem an die Schweiz oder das bayerische Gesundheitsministerium.

Seit einem Jahr sind sie zusammen mit Kollegen auch im Autobusiness tätig. Eine ihrer Firmen dient dem An- und Verkauf von Autos im In- und Ausland. Sie wurde vor knapp einem Jahr gegründet, wie ein Blick ins Handelsregister zeigt. Die Firma Emix Automobile AG hat ihren Sitz am Zürichberg. Den Sitz der Maskenfirma Emix Trading haben sie inzwischen nach Zug verlegt.

G-Klasse und Porsches

Wer ein Auto kaufen will, braucht ein dickes Portemonnaie. Derzeit bieten sie unter anderem einen Mercedes Benz G 63 AMG Speedshift Plus G-Tronic mit 9000 Kilometern und 585 PS an. Kostenpunkt: 221’900 Franken. Ebenfalls im Angebot: ein «schön ausgestatteter» Porsche Cayenne Turbo Coupé für 150’000 Franken.

Die Jungunternehmer sorgten für Schlagzeilen, weil sie laut dem Portal «Inside Paradeplatz» nach dem Masken-Coup zwei neue Bentley für geschätzte 250’000 Franken pro Wagen sowie einen Ferrari für 2,5 Millionen Franken angeschafft haben sollen. Interviews geben die Jungunternehmer keine. Zwei von ihnen sassen bis vor kurzem im Vorstand der Jungen SVP Zürich.

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129 Kommentare
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HR.Schärz

27.06.2020, 11:25

Neid und Missgunst die besten Bestätigungen, dass man etwas richtig macht.

kobi huber

26.06.2020, 11:29

kompliment! clevere burschen, die machen wenigstens was und melken nicht bund und kantonte mit corona-geldern!

Anna-Luisa

26.06.2020, 11:19

Erfolg bringt auch immer Neider mit sich