Aktualisiert 22.04.2014 06:02

Uni LuzernMassiv weniger wollen Bachelor machen

Im aktuellen Studienjahr begannen viel weniger Personen eine Bachelorausbildung an der Uni Luzern als im Vorjahr. Über die Gründe sind sich die Verantwortlichen im Unklaren.

von
cza
Die Uni Luzern verzeichnet 2013/14 einen Fünftel weniger Eintritte von Erststudierenden als im Vorjahr.

Die Uni Luzern verzeichnet 2013/14 einen Fünftel weniger Eintritte von Erststudierenden als im Vorjahr.

Die Uni Luzern verliert Studenten: Haben 2012 noch 375 Studenten eine Bachelorausbildung begonnen, waren es 2013 lediglich 292. Dies berichtete die Zentralschweiz am Sonntag.

Vom Rückgang betroffen sind vor allem die Rechtswissenschaften – die grösste Fakultät an der Uni Luzern. Dort wurden auf Bachelorstufe im Vergleich zum Vorjahr 30 Prozent weniger Eintritte verzeichnet. Bei der Uni ist man bezüglich der Gründe ratlos: «Wir wissen noch nicht, was zu diesem Rückgang geführt hat. Da er bisher einmalig ist, kann man noch nicht von einem Trend sprechen», sagt Uni-Sprecher Lukas Portmann. Mit Umfragen und genaueren Analysen der Daten wolle die Uni sich aber nun mehr Klarheit verschaffen.

Uni hat bereits Massnahmen ergriffen

Die gesamte Anzahl der Eintritte – Bachelor und Master zusammengezählt – konnte aber konstant gehalten werden: 2013 waren es 571 Studienanfänger, im Vorjahr 582. Dies sei vor allem auf beliebte Studiengänge in den Sozialwissenschaften, auf einen neuen Studiengang in den Gesundheitswissenschaften und auf das neue Fernstudium in der Theologie zurückzuführen.

Die Uni hat bereits Massnahmen ergriffen, um dem Bachelorrückgang entgegenzuwirken. Mit einer neuen Bachlor-Kampagne sollen Studierende wieder angelockt werden. Dabei wird auf neue Medien gesetzt: Auf der Uni-Website erzählen Studierende in Videos vom Studiengang, auf Facebook können Interessierte Fragen stellen. Künftig will die Uni zudem vermehrt an Gymnasien um potenzielle Interessenten buhlen.

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