Massive Vorwürfe gegen die Freikirche Matthäus 28
Aktualisiert

Massive Vorwürfe gegen die Freikirche Matthäus 28

Schwere Vorwürfe gegen die Freikirche M-28. Ein Mitgründer spricht von Gewalt und Psychoterror innerhalb der Sekte.

«Das ist geistlicher Missbrauch», sagte ein ehemaliges Mitglied der Freikirche Matthäus 28 (M-28) gegenüber Tele Tell. Und Insider sprechen gar von einer «teuflischen Sekte».

Die Vorwürfe zielen vor allem auf M-28-Gründungsmitglied und -Sprecher Florian Bärtsch. Dieser wehrt sich: «Das stimmt nicht. Die Angriffe gründen auf persönlicher Verletztheit.»

Angefangen hat alles im Juli 2000: Damals zogen drei Ehepaare in den Raum Luzern, um eine «flächendeckende Bewegung» zu gründen. M-28 beruft sich auf das Matthäus-Evangelium und verfolgt das Ziel, alle Völker zu Jüngern zu machen. Die Glaubens- und Lebensweise ist durch das Neue Testament bestimmt. Innert fünf Jahren wuchs die Gemeinde auf etwa 170 Mitglieder an. «Die haben einen Missionseifer wie im Mittelalter», erzählt das Ex-Mitglied.

Auf «Unwillige» hätten die Leute von M-28 einen derart massiven psychischen Druck ausgeübt, dass diese in der Psychiatrie landeten.

Das müsse erst bewiesen werden, entgegnet M-28-Gründer Bärtsch. Er wolle eine Aussprache. Ob die ehemaligen Mitglieder das Bedürfnis nach einer solchen haben, bleibt abzuwarten.

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