Massiver Stellenabbau beim «Tages-Anzeiger»
Aktualisiert

Massiver Stellenabbau beim «Tages-Anzeiger»

Beim Flagschiff der Tamedia, dem «Tages-Anzeiger», werden wieder Stellen abgebaut: Diesesmal 38.

Der Stellenabbau erfolgt im Rahmen einer Gesamtbudgetkürzung in der Höhe von 6,8 Millionen Franken, wie die «Tagi»-Herausgeberin Tamedia am Mittwoch mitteilte. Voraussichtlich komme es zu 22 Entlassungen, davon rund 14 bei den Journalisten. Der Rest des Abbaus erfolge über ordentliche oder vorzeitige Pensionierungen. Ferner würden in einigen Bereichen Pensumsreduktionen vorgenommen. Bislang verfügte die «Tages-Anzeiger»-Redaktion über 251 Vollzeitstellen. Im Verlag kommt es ebenfalls zu einem Abbau von drei Stellen. Damit spare Tamedia zusätzliche 1,2 Millionen Franken, hiess es. An der grundsätzlichen Struktur des «Tages-Anzeigers» mit dem im Sommer eingeführten 5-Bund-Konzept wird festgehalten, ebenso an der bisherigen durchschnittlich produzierten Seitenzahl. Das Ressor Kultur wird neu von der früheren «Weltwoche»- und «Neue Zürcher Zeitung»-Redaktorin Claudia Kühner geleitet. Der bisherige Ressortleiter Hans-Peter von Däniken verlässt den «Tages-Anzeiger». (dapd)

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