Whatsapp-Hack betrifft bis zu 1,5 Millionen Schweizer User

Aktualisiert

Gestohlene KundendatenMassiver Whatsapp-Hack betrifft bis zu 1,5 Millionen Schweizer User

Nutzerdaten von beinahe 500 Millionen Whatsapp-Nutzern sind in einem Hacker-Forum zum Kauf angeboten worden. Darunter sind auch die Handynummern vieler Nutzer aus der Schweiz.

von
Reto Bollmann
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Unbekannte bieten die Telefonnummern von fast 500 Millionen Whatsapp-Usern im Internet zum Verkauf an.

Unbekannte bieten die Telefonnummern von fast 500 Millionen Whatsapp-Usern im Internet zum Verkauf an.

20min/Celia Nogler
Bereits seit Mitte November sollen in einem bekannten Hacker-Forum die Telefonnummern von rund 500 Millionen aktiven Whatsapp-Usern aus 84 Ländern zum Verkauf angeboten werden.

Bereits seit Mitte November sollen in einem bekannten Hacker-Forum die Telefonnummern von rund 500 Millionen aktiven Whatsapp-Usern aus 84 Ländern zum Verkauf angeboten werden.

IMAGO/Westend61
Darunter sollen sich auch rund 1,5 Millionen Handynummern von Schweizer Nutzerinnen und Nutzern befinden.

Darunter sollen sich auch rund 1,5 Millionen Handynummern von Schweizer Nutzerinnen und Nutzern befinden.

20min/Stevan Bukvic

Darum gehts

  • In einem Forum verkaufen Unbekannte die Telefonnummern von Millionen von WhatsApp-Usern

  • Auch die Telefonnummern von mehr als 1,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizern sollen zum Paket gehören.

  • Aktuell lässt sich nicht prüfen, ob die eigene Telefonnummer Teil des Leaks ist.

Bereits seit Mitte November sollen in einem bekannten Hacker-Forum die Telefonnummern von rund 500 Millionen aktiven Whatsapp-Usern aus 84 Ländern zum Verkauf angeboten werden. Wie das News-Portal «Cybernews» berichtet, erstellten Unbekannte im Forum das entsprechende Inserat bereits am 16. November.

Am stärksten betroffen sollen Whatsapp-User aus Italien sein mit 35 Millionen Datensätzen, weiter stammen 20 Millionen Datensätze je aus Frankreich und der Türkei sowie sechs Millionen aus Deutschland. Laut «Heute» lässt sich aktuell nicht überprüfen, ob die eigene Telefonnummer Teil des Leaks ist. Die Datensätze sollen jedoch neben der Telefonnummer keine weiteren persönlichen Daten enthalten.

Nutzt du Whatsapp?

Das Portal «Cybernews» hat sich mit dem Anbieter in Verbindung gesetzt und untersuchte einen Teil der Daten. Man könne bestätigen, dass sämtliche Handynummern zu Whatsapp-Nutzerinnen und Nutzern gehören. Der Verkäufer habe derweil nicht angegeben, wie er an die Daten gekommen ist, sondern meinte nur, er habe «seine Strategie» genutzt. 

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