Corona-Protest in Luzern - Polizist am Rande der Demo angegriffen – zwei Personen festgenommen

Corona-Demonstration in LuzernPolizist am Rande der Kundgebung angegriffen – zwei Personen festgenommen

Das Aktionsbündnis Urkantone hat zu einer Kundgebung gegen die Coronapolitik in Luzern aufgerufen. Die Demonstration ist bewilligt.

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Samstag, 31.07.2021

Polizist verletzt

Die Luzerner Kantonspolizei zieht Bilanz zur Kundgebung gegen die Corona-Politik: Rund 4500 bis 5000 Personen nahmen daran teil. Während der Laufkundgebung musste die Hauptstrasse vom Bahnhofplatz zum Schwanenplatz für rund 30 Minuten für den Verkehr gesperrt werden. Die von der Stadt Luzern im Rahmen der Bewilligung formulierten Auflagen wurden grösstenteils eingehalten.

Gleichzeitig war eine Platzkundgebung der Organisation «Luzern ist bunt» beim Kurplatz von der Stadt Luzern bewilligt. An dieser Platzkundgebung nahmen rund 100 Personen teil.

Die Luzerner Polizei begleitete die beiden Kundgebungen. Oberstes Ziel der Polizei war es, die Teilnehmenden der beiden Kundgebungen voneinander getrennt zu halten.

Am Rande der Kundgebung wurde am Inseliquai ein Polizist von zwei Personen tätlich angegriffen und verletzt. Der Polizist musste durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden. Die beiden Personen wurden vorübergehend festgenommen.

«Das ist ein Volksfest der Freiheit»

20 Minuten beendet den Liveticker. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Demonstration in Luzern grösstenteils friedlich verlaufen ist – trotz Gegen-Demo der Antifa. «Das ist ein Volksfest der Freiheit», sagte Nicolas Rimoldi von der «Mass-voll»-Bewegung. «Wir werden so lange marschieren, bis unsere Grundrechte wieder da sind.»

20 Minuten

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Situation entspannt sich

Mittlerweile hat sich die Gegen-Demo der Antifa wieder aufgelöst. Die Situation hat sich entspannt und die Lage ist aktuell ruhig.

20 Minuten

Polizei fährt mit Wasserwerfer auf

20 Minuten

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1000 bis 3000 Personen in Luzern

Laut der «Luzerner Zeitung» erwartete das Aktionsbündnis Urkantone, das die Laufkundgebung organisiert hat, zwischen 1000 und 3000 Personen. «Wenn die bewilligte Laufkundgebung die Strasse von der Hauptpost Richtung KKL zum Inseli überquert, kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen», zitiert die Zeitung Christian Bertschi, den Chef Kommunikation der Luzerner Polizei. Später sollen am Anlass noch Redner auftreten, unter anderem der Satiriker Andreas Thiel, Christoph Pfluger, der Herausgeber der Zeitschrift «Zeitpunkt», und die beiden Co-Präsidenten der Freunde der Verfassung, Marion Russek und Werner Boxler.

Gegen-Demo der Antifa

An der Werftestrasse hat sich nun eine Gegendemonstration der Antifa gebildet. Die Polizei ist präsent und versucht zu verhindern, dass die beiden Demonstrationszüge aufeinandertreffen.

20 Minuten

Livestream beendet

Der Video-Livestream von 20 Minuten ist vorerst beendet. In diesem Ticker berichten wir aber weiter über die Demo in Luzern.

20 Minuten

Interview mit Nicolas Rimoldi von Mass-voll

«Sie nennen es Anreiz, wir nennen es moralischen Druck»

Nicolas Rimoldi von der «Mass-voll»-Bewegung im Gespräch mit 20 Minuten.

20 Minuten

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Smart-TV-App von Samsung

Du kannst den Livestream übrigens auch bequem am TV schauen – falls du einen Smart TV von Samsung hast. Die 20-Minuten-Smart-TV-App ist dort vorinstalliert oder im Samsung Store erhältlich. Eine Lancierung der App auf weiteren Plattformen ist bereits geplant.

«Sie nennen es Anreiz, wir nennen es moralischen Druck»

«Die Stimmung ist wunderschön, das ist ein Volksfest der Freiheit», sagt Nicolas Rimoldi von der «Mass-voll»-Bewegung. «Wir werden so lange marschieren, bis unsere Grundrechte wieder da sind.» Die Politik des Bundesrats sei unverhältnismässig, kritisiert Rimoldi.

20 Minuten

Er betont, dass «Mass-voll» nicht gegen die Corona-Impfung sei – aber jeder Mensch müsse selbst darüber entscheiden können, ob er sich impfen lasse oder nicht. «Sie nennen es Anreiz, wir nennen es moralischen Druck», sagt er, als ihn die Journalistin von 20 Minuten auf das Covid-Zertifikat und den nicht vorhandenen Impfzwang anspricht.

«Wir wollen wieder leben!»

«Hört endlich auf mit dem Theater», steht auf einem Schild. «Wir wollen wieder leben!»

20 Minuten

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«Wir kämpfen für unsere Grundrechte»

«Wir stehen für unsere Grund- und Menschenrechte ein, die seit 17 Monaten mit den Füssen getreten werden», sagt Mitorganisator Josef Ender zu 20 Minuten. «Die Menschen wollen nicht, dass es weitere Massnahmen gibt.» Viele Menschen merkten gar nicht, dass die Massnahmen verschärft statt gelockert würden. Auf den Einwand, dass die Restaurants und Fitnesscenter wieder geöffnet seien, sagt Ender: «Wir wollen aber keine Zwangsmassnahmen.» Dass der Staat so stark in die Grundrechte eingreife, sei völlig unverhältnismässig.

20 Minuten berichtet live vor Ort

20 Minuten berichtet nun live vor Ort über die Massnahmen-Demo.

20 Minuten

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"No to new normal"

«Gegen die Spaltung der Gesellschaft», steht auf einem Schild einer Demonstrantin. «No to new normal», heisst es auf einem anderen Schild.

20 Minuten

Polizei ist präsent

Auch die Polizei ist am Mühlenplatz vor Ort.

20 Minuten
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