Massnahmen-Demo in Luzern - Polizei setzt Pfefferspray ein bei Konfrontation mit Gegendemonstranten

Massnahmen-Demo in LuzernPolizei setzt Pfefferspray ein bei Konfrontation mit Gegendemonstranten

Am Samstag, 11. September sind Kritiker und Kritikerinnen der bundesbehördlichen Massnahmen zum Coronavirus durch Luzern marschiert.

von
Newsdesk
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Corona Demonstration in Luzern. 
Aufgenommen am: 11.09.21

Corona Demonstration in Luzern.
Aufgenommen am: 11.09.21

20min/Michael Scherrer
Corona Demonstration in Luzern. 
Aufgenommen am: 11.09.21

Corona Demonstration in Luzern.
Aufgenommen am: 11.09.21

20min/Michael Scherrer
Corona Demonstration in Luzern. 
Aufgenommen am: 11.09.21

Corona Demonstration in Luzern.
Aufgenommen am: 11.09.21

20min/Michael Scherrer

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Samstag, 11.09.2021

60 Wegweisungen

1500 Personen haben laut Polizei an der unbewilligten Massnahmen-Demo in Luzern teilgenommen.

«Im Bereich Kasernenplatz kam es zu einer Konfrontation der Corona-Massnahmengegner und -gegnerinnen mit anderen Gruppierungen», heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Luzern. Zur Trennung der beiden Lager habe die Polizei kurzzeitig Pfefferspray eingesetzt, schreibt die Polizei.

Verletzt sei dabei niemand geworden. «Im Umfeld der Kundgebung wurden von der Luzerner Polizei diverse Personenkontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden rund 60 Wegweisungen ausgesprochen», schreibt die Kantonspolizei weiter.

Richtung KKL

Der Demonstrationszug hat sich mittlerweile wieder in Bewegung gesetzt. Die Massnahmenkritiker und -kritikerinnen machen sich als nächstes zum KKL auf.

20Min

Neuerliche Umzugsrunde?

Die Demonstrierenden sind mittlerweile wieder am Mühlenplatz angekommen. Es scheint, als würde sich die Menge zu einer neuerlichen Runde durch Luzern aufmachen.

Wie lange lässt sie die Polizei noch gewähren? Die Demonstration ist nicht bewilligt.

Demozug kurzzeitig gestoppt

Vor der Gleismattbrücke im Westen der Luzerner Innenstadt ist der Demonstrationszug um ca. 14.25 Uhr erneut zum Erliegen gekommen. Die Polizei hatte den Weg zurück auf den Mühleplatz gesperrt. Gemäss einem anwesenden Beamten sind rund 1500 Demonstrierende vor Ort. Nach rund zehn Minuten geben die Polizisten den Weg doch noch frei. Vor Ort steht ein Wasserwerfer bereit.

20Min

Ende Live-Übertragung

Aufgrund der wiederholten tätlichen Angriffe auf einen Live Reporter vor Ort mussten wir die Live-Berichterstattung beenden. Weitere Updates folgen jedoch in diesem Ticker.

Massnahmen-Unterstützer

Ein anwesender Passant mit Maske fordert gegenüber 20 Minuten die Einhaltung und Respektierung der geltenden Corona-Massnahmen.

20Min

Anfeindungen gegen Medien

Das Team von 20 Minuten wird verschiedentlich von anwesenden Demonstrierenden angefeindet. Es ist von «Lügenpresse» die Rede und es ertönen Buhrufe. Es kommt zu mindestens einem tätlichen Angriff.

Mehrere Tausend Teilnehmende?

Ein anwesender Demonstrant spricht gegenüber dem Live Reporter von 20 Minuten von 6000 Personen, die nach Luzern gereist seien. Die Zahl lässt sich nicht bestätigen. Der Demonstrationszug füllt die Seebrücke Luzern in eine Fahrtrichtung jedoch fast vollständig.

20Min

Demonstrationszug führt zu Verkehrsverzögerungen

Der Demonstrationszug zieht weiter Richtung Schwanenplatz. Der Verkehr in der Innenstadt rund um die Seebrücke ist grösstenteils zum Erliegen gekommen.

Vor dem Bahnhof Luzern hält der Umzug um ca. 13.45 an, zieht jedoch einigen Minuten weiter in Richtung Pilatusstrasse. Anwesende Passanten äussern sich genervt über die Verkehrsbehinderung.

20Min

Kritik an der Covid-Zertifikatspflicht

Eine 25-jährige Demonstrierende erklärt gegenüber 20 Minuten, wieso sie vor Ort ist. Es sei die erste Demo, an der sie teilnehme. Die Behörden würden die Bevölkerung mittlerweile zwingen, sich impfen zu lassen, wenn man in eine Schule will oder Sportangebote nutzen möchte. «Ich soll selber entscheiden dürfen, ob ich die Impfung will oder nicht.»

20Min

Politische Slogans

Einige der anwesenden Massnahmen-Kritiker tragen Plakate, auf denen sie zu einem Nein bei der kommenden Abstimmung über das COVID-Gesetz aufrufen. Wie bereits bei früheren Demos haben viele auch ihre Kinder mitgebracht. Dementsprechend sind auch kritische Plakate zur Masken- und Quarantänepflicht an Schulen zu sehen.

Demo-Umzug im Gang

Die mehreren hundert Demonstrierenden ziehen durch die Luzerner Innenstadt über die Kappelbrücke in Richtung Mühleplatz.

Aufgerufen zur Demo hatten die sogenannten «Freiheitstrychler». Die Behörden hatten den Umzug zuvor nicht bewilligt. Die Polizei beobachtet die Lage aufmerksam. Kreise rund um die Antifa haben zu einer Gegendemo aufgerufen. Ausserdem findet heute auch ein Super League-Spiel in Luzern statt.

200 bis 300 Personen

Die Menge in Luzern ist inzwischen auf zwischen 200 und 300 Personen angewachsen. Mit dem Auto kommt man momentan nicht mehr in die Innenstadt, welche weiträumig abgesperrt ist.

Die Stimmung ist mehrheitlich friedlich. Allerdings sind vor Ort auch aggressive Gespräche zwischen Demo-Teilnehmern und der Polizei zu beobachten.

Zwei Dutzend Demonstrierende

Auf dem Mühlenplatz in der Luzerner Innenstadt haben sich rund zwei Dutzend Demonstrierende zusammengefunden. Sie schwenken Schweizerfahnen und skandieren «Liberté!».

Massnahmen-Kritiker treffen sich in Luzerner Innenstadt

Für den Samstag, 11. September, haben Kritiker der bundesbehördlichen Massnahmen zum Coronavirus eine Demonstration in Luzern angekündigt. 20 Minuten ist live vor Ort.

Polizei markiert Präsenz

In der Innenstadt von Luzern ist es derzeit noch ruhig. Es sind vor allem Passanten unterwegs. Dennoch markiert die Polizei, in orangen Sichtwesten gekleidet, Präsenz.

20Min
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