Masturbation ist das perfekte Hirntraining: Solo-Sex lässt Zellen wachsen
Masturbation ist der Inbegriff von sexueller Unabhängigkeit —  und soll sogar schlau machen.

Masturbation ist der Inbegriff von sexueller Unabhängigkeit —  und soll sogar schlau machen.

Anna Shvets/Pexels
Publiziert

Gemäss StudieMasturbation ist das perfekte Hirntraining für Frauen

Der Mai ist der offizielle Monat der Selbstbefriedigung. Pünktlich dazu erscheint eine Umfrage, die zeigt, das (Solo-)Sex schlau macht. 

von
Geraldine Bidermann

Die Medizin ermuntert Frauen zu Sex – und auch zu Solo-Sex. Die Berliner Charité hat eine Studie im «Journal of Neuroscience» veröffentlicht, die besagt, dass Sex ein super Hirnsport ist. Die 20 Teilnehmerinnen im Alter von 18 bis 45 Jahren wurden für die Studie mit Hilfe eines vibrierenden Objektes stimuliert, gleichzeitig wurden ihre Kopfreaktionen gescannt. Das Ergebnis: Durch die äussere klitorale Erregung wachsen Nervenzellen im Gehirn schneller – was  geistig lange fit hält. 

Einmal mehr hängt alles zusammen: So auch die Klitoris mit der Entwicklung des weiblichen Gehirns. 

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Gipohy

Die Studie zeigte zudem, dass regelmässige sexuelle Aktivität (ob alleine oder in Gesellschaft) sich positiv auf das Gedächtnis auswirken kann. Ihr könnt also eure Sudoku-Hefte wegschmeissen.  

Auch die mentale Gesundheit profitiert

Schlau sein alleine macht ja noch nicht glücklich. Wie gut, dass Masturbieren auch ein super Stresskiller ist. Beim Masturbieren wird im Gehirn das Belohnungszentrum aktiviert und der Botenstoff Dopamin gebildet. Auch das Glückshormon Serotonin wird ausgeschüttet. Gemeinsam sorgen die beiden Stoffe für gute Gefühle und eine wohlige Stimmung. Sorgen, Ängste und sogar Schmerzen rücken vorübergehend in den Hintergrund. 

Beim Orgasmus werden ausserdem Endorphine und das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Letzteres ist auch als Kuschel- oder Bindungshormon bekannt, weil es starke Gefühle des Verbundenseins (auch mit sich selbst), des Vertrauens, der Zuversicht und der Freude auslöst. 

Eine kurze Geschichte des Vibrators

Wie die Studie zeigt, ist vor allem äussere klitorale Stimulation geeignet, um Hirnzellen anzuregen. Das wohl berühmteste Sextoy für diesen Effekt ist der Vibrator: Eine technische Errungenschaft, die eigentlich dazu gedacht war, die Muskeln von überwiegend männlichen Patienten zu entspannen.

Im Jahr 1883 patentierte der Erfinder Joseph Mortimer Granville den Vibrator. Er distanzierte sich jedoch klar von der Verwendung an Frauen. Der Vibrator wurde vor allem zu medizinischen Zwecken verwendet. Damals war dieser noch an einer koffergrossen Batterie angeschlossen und wurde ausschliesslich von Ärzten eingesetzt – oftmals in Psychiatrien, um sogenannte «hysterische» Frauen zu therapieren. Heute sind Sextoys zum Glück für alle zugänglich und diese Weltanschauung längst überholt. Wir stellen dir ein paar Exemplare vor, die dich vielleicht schlauer, auf alle Fälle aber happy machen: 

Für Massagen der äusseren Klitoris und des ganzen Körpers: «Petite Massager» von Le Wand, Fr. 159.90 bei Amorana

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Le Wand
Auflegevibrator mit Lamellen in Form eines Softeises: «Sweet Tempation» von Satisfier, Fr. 49.90 bei Untamed.love

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Die neuste Generation des Bestsellers: «Womanizer Premium» von Womanizer, Fr. 219.– bei Amorana

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