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Oregon State UniversityMasturbieren statt studieren in der Bibliothek

Kendra Sunderland war in der Unibibliothek möglicherweise gelangweilt und mit Sicherheit wuschig. Sie filmte sich beim Herumspielen. Später kam – die Polizei.

von
gux
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Kendra Sunderland in der Bibliothek der State University of Oregon. Hier war sie nicht zum lesen ...

Kendra Sunderland in der Bibliothek der State University of Oregon. Hier war sie nicht zum lesen ...

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... nein, die 19-Jährige hatte anderes vor.

... nein, die 19-Jährige hatte anderes vor.

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Ha, erwischt! Wieso Kendra jetzt mehr anhat als vorher, ist nicht ganz klar, aber das bleibt auch mit Hoody nicht lange so...

Ha, erwischt! Wieso Kendra jetzt mehr anhat als vorher, ist nicht ganz klar, aber das bleibt auch mit Hoody nicht lange so...

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Kendra Sunderland bewies jedem, der Bibliotheken langweilig findet, das Gegenteil: In der Bibliothek der State University of Oregon hatte die 19-Jährige während 31 Minuten grossen Spass mit sich selbst. Mit offenen Reissverschluss ihres grauen Sweatshirts und heruntergezogenen Hosen sass die Blondine an einem Tisch und masturbierte zwischen Büchern.

Später lud Sunderland das Video auf den Pornokanal Pornhub und lockte innert kurzer Zeit 250'000 Zuschauer an. Dann wurde das Video gelöscht und die Polizei nahm Sunderland wegen unangemessenen Benehmens in der Öffentlichkeit vorübergehend fest.

«Sie hat dem Ruf unserer Universität geschadet»

Diese Nachrichten sorgten auf dem Campus der Universität für allerhand lüsterne Aufregung: «Erst dachte ich, es sei ein Witz. Doch dann habe ich das Video gesehen», grinst ein dazu befragter Student der Oregon State University in die Kamera des Nachrichtensenders Kezi9 ABC News.

«Ich finde das nicht anständig, was sie da tat. Sie hat dem Ruf unserer Universität geschadet», ärgert sich hingegen ein anderer Student. «Das passierte in unserer Bücherei! Damit sollte niemand davonkommen», sagte eine Studentin.

31'587 Quadratmeter

Eine Sprecherin der Universität unterstrich, dass Security-Leute regelmässig Kontrollgänge in der Bibliothek durchführten. Doch der Rektor des Universität verweist auf die schiere Grösse der Bibliothek, die eine lückenlose Kontrolle über die Vorgänge fast unmöglich mache: «Die Bibliothek erstreckt sich auf sechs Stöcke oder 31'587 Quadratmeter. Pro Woche besuchen durchschnittlich 30'000 Studenten die Bibliothek. Aber natürlich tolerieren wir illegale Aktivitäten auf dem Campus in keiner Weise.»

Die Universität habe diesen Dienstag von dem Video erfahren. Sunderland soll es bereits letzten Herbst aufgenommen haben.

Sunderland, die seit letztem Jahr nicht mehr an der Universität eingeschrieben ist, dürfte ihre öffentliche Selbstbefriedigung in den Räumlichkeiten der Alma Mater mit einer saftigen Busse bezahlen.

Allzu originell, falls das das treffende Wort ist, war die 19-Jährige im Übrigen nicht. Ein Blick in die einschlägigen Kanäle zeigt: Sex und Masturbation in Bibliotheken sind alles andere als unbeliebt.

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