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Zoom-EklatMasturbierender Journalist ist zurück auf CNN

Nach einer achtmonatigen Zwangspause ist der US-Journalist Jeffrey Toobin wieder im Fernsehen zu sehen. So kommentiert er heute seinen Ausrutscher: «Das war völlig idiotisch und unvertretbar.»

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«Ich dachte, ich hatte den Zoom-Anruf ausgeschaltet»: US-Journalist Jeffrey Toobin. (Archivbild)

«Ich dachte, ich hatte den Zoom-Anruf ausgeschaltet»: US-Journalist Jeffrey Toobin. (Archivbild)

AFP/Getty Images, Slaven Vlasic
Musste nach dem Zoom-Eklat eine achtmonatige Zwangspause einlegen.

Musste nach dem Zoom-Eklat eine achtmonatige Zwangspause einlegen.

Getty Images via AFP/Dia Dipasupil
Die vergangenen Monate habe er versucht, «ein besserer Mensch zu sein»: Jeffrey Toobin.

Die vergangenen Monate habe er versucht, «ein besserer Mensch zu sein»: Jeffrey Toobin.

Getty Images via AFP/Thos Robinson

Darum gehts

  • Ein angesehener US-Journalist hat während einer Zoom-Videokonferenz mit Kolleginnen und Kollegen masturbiert.

  • Darauf wurde Jeffrey Toobin vom «New Yorker» und CNN freigestellt.

  • Jetzt ist er vor die Kameras zurückgekehrt.

Der US-Topjournalist Jeffrey Toobin, der nach einem höchst peinlichen Auftritt in einer Videokonferenz freigestellt worden war, ist zurück vor der Kamera. Toobin trat am Donnerstag nach acht Monaten erstmals wieder beim US-Sender CNN auf. Die Zwangspause hatte er einlegen müssen, nachdem er während einer Videoschalte mit Kolleginnen und Kollegen vor laufender Kamera masturbiert hatte.

CNN-Moderatorin Alisyn Camerota sprach den Eklat in ihrer Sendung direkt an. «Was zur Hölle hatten Sie sich dabei gedacht?», fragte sie den 61-Jährigen am Donnerstag. «Ich dachte, ich hatte den Zoom-Anruf ausgeschaltet», antwortete Toobin. Er wolle sein Handeln aber keinesfalls rechtfertigen – «das war völlig idiotisch und unvertretbar».

Er sei eben auch nur ein Mensch und mache Fehler, fügte er hinzu. Die vergangenen Monate habe er versucht, «ein besserer Mensch zu sein». Er wolle, dass die Leute ihm wieder vertrauen.

Toobin hatte lange beim Magazin «New Yorker» gearbeitet und trat regelmässig bei CNN als Rechtsexperte auf. Das Magazin stellte den früheren Staatsanwalt wegen des Eklats frei. Ein Sprecher von CNN bestätigte nun, dass Toobin in seine Funktion als TV-Experte für Rechtsfragen zurückkehren werde.

(AFP/chk)

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