Aktualisiert 10.10.2016 11:00

Umstrittenes ErgebnisMathe-Aufgabe endete in einer Messer-Attacke

Weil die Mutter einer Volksschülerin aus Österreich eine Mathematik-Aufgabe ihrer Tochter auf Facebook postete, kam es in Deutschland zu einer Gewalttat.

von
heute.at
Die Aufgabe, wegen der es nun zu einem Gerichtsprozess kommt: Viele meinen, das Resultat sei 100, andere pochen darauf, es könne nur 400 sein.

Die Aufgabe, wegen der es nun zu einem Gerichtsprozess kommt: Viele meinen, das Resultat sei 100, andere pochen darauf, es könne nur 400 sein.

Crimespot, Screenshot/ Heute.at

Mathe mag ja kaum jemand, aber deswegen jemanden niederstechen?

2015 postete eine Mutter aus dem niederösterreichischen Perchtoldsdorf die Aufgabe, die ihre Tochter in der Schule gestellt bekommen hatte, in der Facebook-Gruppe ihrer Heimatgemeinde.

Grund: Die Schülerin hatte das Rätsel gelöst, die Lehrerin strich das richtige Ergebnis (400) aber durch – jetzt wollte die Mutter das im Netz diskutieren.

Dann wurde aus dem lustigen Rätselraten die «gefährlichste Mathe-Aufgabe der Welt» («Bild-Zeitung»): In Wismar (D) entdeckte Robert D. (19) den Post, stellte ihn erneut ins Netz und geriet sich über die Lösung mit Alexander L. (29) in die Haare.

Folge: Der lauerte seinem Kontrahenten auf, stach ihm ohne Vorwarnung in den Bauch – das Opfer musste sich einer Not-OP unterziehen, der Täter steht nun vor Gericht. Prozessbeginn ist kommender Dienstag, 11. Oktober.

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