«Nachtexpress»: Mathis und die schöne Melanie
Aktualisiert

«Nachtexpress»Mathis und die schöne Melanie

Der Basler Mathis Künzler dreht einen seiner seltenen Schweizer Filme. An seiner Seite: das schöne Zürcher Dessous-Model Melanie Mobétie.

von
Yvonne Zurbrügg

Nach Videoclips für Stress, Bligg, Adrian Stern und Co. fühlt sich Alex E. Kleinberger reif «für etwas Grosses» – wie er selber sagt. Seit Mittwoch dreht der 33-jährige Schweizer Kurzfilmpreisträger seinen ersten richtigen Spielfilm.

«Nachtexpress» spielt in Lucy's Bar, dem Calypso-Grill, in der Tal­acker-Bar, in der Carlton-Bar und in einer urchigen Beiz in Zürich. Der Regisseur und Drehbuchautor hat bewusst darauf verzichtet, sich um Förderungsgelder zu bemühen: «Warum auf eine Absage warten? Mein Projekt ist für eine Förderung wohl viel zu unkorrekt», sagt Kleinberger. Schauspieler und Crew arbeiten ohne Gage – trotzdem lässt sich der Cast für den Episodenfilm über das Zürcher Nachtleben sehen: Neben Beat Schlatter, Patrick Frey, Jürg Randegger, Stephanie Stämpfli und Philippe Reinhardt ist auch Mathis Künzler an Bord. Der Star aus «Verliebt in Berlin» dreht gerade mit Filmpartnerin Melanie Mobétie die ersten Szenen.

«Ich spiele einen Single-Typ mit schöner Wohnung», beschreibt Künzler. Sie komme kurz bei ihm unter: «Zuerst knistert es, dann knallt es. Eine schnelle Geschichte», verspricht der Basler, der sehr selten in der Schweiz spielt. Für Mobétie ist dies die erste grosse Schauspielrolle – die Zürcherin modelt seit ihrer Wahl zum Face of Switzerland 1997. Drehen mit einem Model? Künzler gibt zu: «Ich hatte Vorbehalte.» Die seien aber schnell verflogen: «Melanie hat eine sehr authentische Spielweise.»

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