Aktualisiert 22.04.2018 11:20

Persönliche BestleistungMathys siegt in Zürich sensationell

Die Schweizerin gewinnt am Zürich Marathon mit einer Spitzenzeit und schafft die EM-Limite klar. Es war erst ihr dritter Marathon.

1 / 20
Da ist er, der Sieger des Zürich Marathons auf der Zielgerade! Nach 2 Stunden, 14 Minuten und fünf Sekunden kommt er an.

Da ist er, der Sieger des Zürich Marathons auf der Zielgerade! Nach 2 Stunden, 14 Minuten und fünf Sekunden kommt er an.

kein Anbieter
Charles Munyeki heisst der Mann, der mit Startnummer 5 gestartet war. Er stammt aus Kenia und wird von freundlichen Cheerleadern und zahlreichen Zuschauern empfangen.

Charles Munyeki heisst der Mann, der mit Startnummer 5 gestartet war. Er stammt aus Kenia und wird von freundlichen Cheerleadern und zahlreichen Zuschauern empfangen.

kein Anbieter
Eric Rüttimann vom LC Uster wird in 2:24,17 starker Fünfter. Er ist damit der schnellste Schweizer der diesjährigen Ausgabe.

Eric Rüttimann vom LC Uster wird in 2:24,17 starker Fünfter. Er ist damit der schnellste Schweizer der diesjährigen Ausgabe.

kein Anbieter

Maude Mathys sorgte am Zürich Marathon für das Glanzlicht aus Schweizer Sicht. Bei ungewöhnlich hohen Temperaturen lief die Berglauf-Europameisterin in 2:31:17 Stunden die fünftbeste je von einer Schweizerin erzielte Zeit.

Mathys' Leistung in ihrem erst dritten Marathon ist überaus bemerkenswert. Die aktuelle Berglauf-Europameisterin wollte den Zürich Marathon für eine Standortbestimmung nutzen. Die langfristige Planung der 30-jährigen Waadtländerin sieht vor, bis zur Berglauf-EM im Sommer 2019 in Zermatt auf den Berglauf zu setzen und anschliessend im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio zum Marathon zu wechseln. Ein Plan, den sie nach ihrem gelungenen Auftritt am Zürichsee voller Zuversicht weiterverfolgen dürfte. Mit 2:31:17 Stunden lief sie eine klare persönliche Bestzeit. Sie unterbot ihren alten Rekord aus dem Jahr 2014 um rund 17 Minuten.

«Ich nahm mir eine Zeit um 2:32 Stunden vor und war während des ganzen Rennens auf Kurs», sagte Mathys. «Auf der ersten Streckenhälfte hatten wir Gegenwind. Das war günstig, weil ich wusste, dass ich den Wind auf dem Rückweg im Rücken haben würde. Obwohl die Beine immer schwerer wurden, gelang es mir, meine Pace regelmässig durchzuziehen. Auf den letzten Kilometern konnte ich zusammen mit Armin Flückiger laufen, das hat mir zusätzlich geholfen», so die glückliche Siegerin.

Obwohl sie die EM-Limite (2:40:00) um mehr als 8 Minuten unterboten hatte, hielt sie nach dem Rennen fest, dass sie ihre Planung nicht zu ändern gedenke und ein Start in Berlin für sie kein Thema sei.

Nicht den gewünschten Erfolg hatten Julien Lyon (Stade Genève) und Michèle Gantner (LC Vaduz), die beide die EM-Limite angreifen wollten. Sie mussten das Rennen auf der zweiten Streckenhälfte aufgeben.

(SDA)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.