Aktualisiert 06.09.2007 17:46

Konzert: BE, Donnerstag-Samstag

Mattefescht: Nach dem Regenschock gehts weiter

Vor zwei Jahren ist das gute alte Mattefescht buchstäblich ins Wasser gefallen. Heute strömen anstatt Wasser- wieder Menschenmassen durch die bunten Gassen.

«Es war für uns alle ein Schock», beschreibt der MaFe-Verantwortliche Jimy Hofer (Bild) den Moment, als die Aare 2005 die ganze Vorfreude der Crew wegspülte. Einen Tag später hätten die Aufbauarbeiten fürs Mattefescht beginnen sollen.

Doch so leicht liess sich das Berner Original nicht unterkriegen: «Stattdessen haben wir eine Benefiz-Veranstaltung auf dem Wankdorfplatz organisiert», erzählt er. Die Einnahmen sind schnurstracks in das beschädigte Mattequartier geflossen, wo Jimy selbst seit bald 30 Jahren haust und seine Bronco-Bar betreibt. «Sicher ist das Hochwasser mühsam – es kann jederzeit wieder passieren, doch ich habe mich daran gewöhnt und versuche nicht zu verzweifeln», sagt er. Frohen Mutes wolle man nun das diesjährige Mattefescht feiern.

Das wievielte es ist, kann Jimy nicht beantworten, denn die Geschichte der früheren Matte-Chilbi reicht bis in die Vorkriegszeit zurück. Und was steht auf dem Programm? «Wir haben dieses Mal sehr grossen Wert auf Regionales gelegt: Von den insgesamt 14 Bands ist nur eine nicht aus Bern – The Pussywarmers aus der Sonnenstube der Schweiz, aus Lugano – und es gibt ausschliesslich Berner Bier.» Dafür zieht sich die Exotik im Überfluss durch Getränke-Mixer und Kochtöpfe, die an den 56 Ständen auf Durstige und Hungrige warten.

Denise Liebchen

Bereits seit gestern lockt das Mattefescht, und bis Samstag kann jeder seinem Ruf noch folgen. Gründe dafür gibts genug: 15 Stunden Live-Musik, DJ-Zone vor der Cinématte und Gaumenfreuden aus aller Welt. Es gibt eine Eingangskontrolle und der Zutritt am Abend wird erst ab 16 Jahren gewährt. Keine Parkplätze vorhanden!

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