Aktualisiert

Mattel verklagt Porno-Barbie

Nach den bleihaltigen Spielzeugen nun die freizügige Namensvetterin: Der amerikanische Spielwarenhersteller Mattel will gerichtlich durchsetzen, dass der Name seiner Barbie-Puppen nicht von einer Porno-Darstellerin verwendet werden darf.

Die Firma hat die Betreiber der Website chinabarbie.com auf 100 000 Dollar Schadenersatz und Abtretung aller mit ihrem Markennamen gemachten Gewinne verklagt. Zudem soll sie den Namen der Webseite ändern, der ein arglistiger Versuch sei, von Mattels Markennamen zu profitieren. Der gute Name des Spielwarenherstellers sei so beschädigt worden. Die Klageschrift wurde am Dienstag in New York eingereicht.

Auf der Seite von «China Barbie» - so nennt sich die junge Dame - werden 19,95 Dollar (rund 25 Franken) Monatsgebühr für den Zugang zu Fotos und Videos verlangt. Der Klageschrift zufolge ist sie für die Firma Global China Networks registriert und wird von einer Terri Gibson in Hollywood im US-Staat Florida betrieben.

Über Pornodarstellerin China Barbie selbst sind wenige biografische Angaben zu finden. Auf der Webseite bezeichnet sie sich als «normales Mädchen, das von liebevollen Eltern erzogen wurde, später eine normale berufliche Laufbahn einschlug und bei einigen der führenden Investment-Banken arbeitete, bevor es ins Porno-Business einstieg».

(dapd)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.