Massaker in Zürichs Partnerstadt: Mauch ist «bestürzt und tief betroffen»
Aktualisiert

Massaker in Zürichs PartnerstadtMauch ist «bestürzt und tief betroffen»

Bei einem Massaker in Zürichs chinesischer Partnerstadt Kunming wurden 29 Personen getötet. Sie empfinde «tiefe Anteilnahme», sagt die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

von
lüs

Horrorszenen in Kunming, der chinesischen Partnerstadt von Zürich: Mit langen Messern bewaffnete Angreifer metzelten auf einem Bahnhof wahllos Menschen nieder – 29 verloren ihr Leben, 143 wurden verletzt. Vier der Angreifer wurden von der Polizei erschossen.

Das Massaker schockiert auch die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP): «Als Schwesterstadt von Kunming sind wir bestürzt und tief betroffen über dieses tragische Ereignis.» Bislang habe man mit den Behörden von Kunming noch keinen Kontakt gehabt. «Wir werden unserer Partnerstadt aber unsere tiefe Anteilnahme zu diesem schrecklichen Attentat ausdrücken und die weitere Entwicklung verfolgen», so Mauch.

Partnerschaft seit 1982

Gemeinsame Projekte mit Kunming sind laut Mauch nach dem jetzigen Kenntnisstand nicht betroffen. Derzeit befinde sich keine Zürcher Delegation in der chinesischen Partnerstadt, und es seien in nächster Zeit auch keine Reisen von Zürcher Vertretern nach Kunming geplant. Die Städtepartnerschaft zwischen Zürich und der südchinesischen Stadt Kunming, in der rund sieben Millionen Menschen leben, besteht seit dem Jahr 1982.

Deine Meinung