Raumplanungsgesetz: Mauchs Wunsch per Einschreiben
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RaumplanungsgesetzMauchs Wunsch per Einschreiben

Ein eingeschriebener Brief liess den Luzerner CVP-Nationalrat Ruedi Lustenberger nichts Gutes ahnen: Umso grösser war die Erleichterung, als der Brief von Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch kam.

Darin bat sie ihn im Namen des Stadtrates um Unterstützung bei der Teilrevision des Raumplanungsgesetzes. Dieses steht zurzeit in einer Kommission zur Debatte, der Lustenberger angehört. Dass der Brief nicht mit der normalen Post, sondern eingeschrieben mit einem Porto von fünf Franken kam, erstaunte Lustenberger: «In einer bürgerlich dominierten Regierung wäre das nicht möglich», sagte er der «Zentralschweiz am Sonntag». Warum wählt ausgerechnet die Stadt Zürich, die 220 Millionen Franken einsparen sollte, diese teure Variante? «Das war ein Kanzleiversehen – wir verschicken Briefe nur wenn erforderlich eingeschrieben», sagt Nat Bächtold, Sprecher des Präsidialdepartements. Der Brief sei an alle 26 Kommissionsmitglieder fälschlicherweise per Einschreiben verschickt worden.

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