Aktualisiert 04.06.2015 05:44

Superstar in Asien

Max Loong angelt sich gleich zwei Serien-Rollen

Max Loong spielt zurzeit in zwei TV-Serien an der Seite asiatischer Superstars. Ein Pensum, das ihn und sein Umfeld an die Grenzen bringt.

von
Lucien Esseiva
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Max Loong mit seiner Serienfamilie in «Lion Moms». Seine Ehefrau wird gespielt von Bernice Liu. Sie ist in Hong Kong ein Superstar und gehört zu den bestverdienenden Schauspielerinnen der Weltmetropole.

Max Loong mit seiner Serienfamilie in «Lion Moms». Seine Ehefrau wird gespielt von Bernice Liu. Sie ist in Hong Kong ein Superstar und gehört zu den bestverdienenden Schauspielerinnen der Weltmetropole.

zvg
Loong selber spielt den notorischen Fremdgänger Richard. Trotzdem lässt sich seine Frau nicht von ihm scheiden. Die Familie und der schöne Schein stehen in Asien zuoberst.

Loong selber spielt den notorischen Fremdgänger Richard. Trotzdem lässt sich seine Frau nicht von ihm scheiden. Die Familie und der schöne Schein stehen in Asien zuoberst.

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Am 13. Juni eröffnet Max Loong zusammen mit seiner Mutter sein Resort Hidden Hills Villas auf Bali. Doch für ausgiebige Vorbereitungen und ausschweifendes Feiern wird er kaum Zeit haben. Der 35-Jährige wurde nämlich gleich für zwei grosse Rollen in asiatischen TV-Serien verpflichtet. In «Lion Moms» spielt Loong den notorischen Fremdgänger Richard. Trotz seiner Frauengeschichten verlässt ihn seine Ehefrau Jennifer (gespielt vom aisatischen Superstar Bernice Liu) nicht, denn in Asien gilt es, den schönen Schein zu wahren und die Familie zu schützen. Sich in diese urasiatischen Gepflogenheiten einzufühlen, fiel Max Loong am Anfang schwer: «Es hat schon ein paar Jahre gedauert. Aber es hat mir geholfen, dass ich asiatische Gene habe, mir mein Vater viele asiatische Werte vermittelt hat und ich in meiner Kindheit oft meine Familie in Malaysia besuchte.»

Die zweite Serie nennt sich «Premonition». Max Loong verkörpert den Head Agent einer Organisation, die den Weltuntergang verhindern will. Die Produktion beider Serien wird drei Monate in Anspruch nehmen, gedreht wird parallel. «Ich sitze bereits um sechs Uhr in der Maske und dann drehen wir durch bis Mitternacht.» Diese Arbeitsbedingungen sind so extrem, weil es in Asien keine Schauspieler-Gewerkschaft gibt, die Ruhezeiten vorschreibt.

«Zeit für mich habe ich schon lange nicht mehr»

Max Loong ist Mitbesitzer verschiedener Firmen, seit neuestem betreibt er mit seiner Mutter ein Hotel auf Bali, und nun dreht er zwei TV-Serien gleichzeitig. Geht das Privatleben bei einem solchen Pensum nicht komplett flöten? «Für mich selber habe ich seit Längerem keine Zeit mehr. Für meine Verlobte Sepideh nehme ich mir selbstverständlich Zeit, sonst würde ich nächstes Jahr wohl kaum heiraten», sagt der 35-Jährige zu 20 Minuten. Das Einzige, was Loong für sich selber tut, ist Sport und Schlafen: «Mindestens eine Stunde pro Tag, fünfmal die Woche. Und ich brauche sechs Stunden Schlaf, sonst klappe ich zusammen.»

Weder «Lion Moms», noch «Premonition» wird vorerst in der Schweiz zu sehen sein. «Zumindest nicht auf legalem Weg», sagt Loong und lacht. Doch es besteht Hoffnung, dass sich der Strahlemann bald mal wieder auf Schweizer TV-Schirmen zeigt. «Ich habe grosse Lust, mal wieder etwas in der Schweiz zu machen. Wer Interesse hat, darf sich gerne bei mir melden», sagt er mit einem Augenzwinkern.

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