Stefan Gubsers Nachfolger?: Max Simonischek will zum Schweizer «Tatort»
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Stefan Gubsers Nachfolger?Max Simonischek will zum Schweizer «Tatort»

Der schweizerisch-österreichische Schauspieler steht für eine Nebenrolle beim Kölner «Tatort» vor der Kamera – und hat Blut geleckt.

von
shy
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Aktuell dreht Max Simonischek (35) für eine kommende Folge des Kölner «Tatort». Darin spielt er einen homosexuellen Polizisten, der durch einen Mord seinen Lebensgefährten, ebenfalls Polizist, verliert. «Zum einen ist da der Verlust des Lebenspartners, zum anderen ist meine Figur Aussenseiter im Polizeirevier», erzählt der Schauspieler 20 Minuten, «dadurch entsteht von vielen Seiten Druck und ein Spannungsfeld, das viel Potenzial und viele Möglichkeiten zum Spielen lässt.»

Aktuell dreht Max Simonischek (35) für eine kommende Folge des Kölner «Tatort». Darin spielt er einen homosexuellen Polizisten, der durch einen Mord seinen Lebensgefährten, ebenfalls Polizist, verliert. «Zum einen ist da der Verlust des Lebenspartners, zum anderen ist meine Figur Aussenseiter im Polizeirevier», erzählt der Schauspieler 20 Minuten, «dadurch entsteht von vielen Seiten Druck und ein Spannungsfeld, das viel Potenzial und viele Möglichkeiten zum Spielen lässt.»

Hier posiert er mit den beiden Kölner «Tatort»-Kommissaren Dietmar Bär (57, links) alias Freddy Schenk und Klaus J. Behrendt (58) alias Max Ballauf, die bereits seit 1997 in der deutschen Stadt TV-ermitteln.

Hier posiert er mit den beiden Kölner «Tatort»-Kommissaren Dietmar Bär (57, links) alias Freddy Schenk und Klaus J. Behrendt (58) alias Max Ballauf, die bereits seit 1997 in der deutschen Stadt TV-ermitteln.

Instagram/maxsimonischek
An die Arbeit am «Tatort» könnte sich Simonischek gewöhnen, verrät er und fügt an: «Aber nur in der Schweiz.» Auf den folgenden Slides zeigen wir, warum der 35-Jährige für den Job als Krimi-Ermittler taugt.

An die Arbeit am «Tatort» könnte sich Simonischek gewöhnen, verrät er und fügt an: «Aber nur in der Schweiz.» Auf den folgenden Slides zeigen wir, warum der 35-Jährige für den Job als Krimi-Ermittler taugt.

Instagram/maxsimonischek

Nach dem strengen Ehemann in «Die göttliche Ordnung» und dem womanizenden Ermittler in «Laim und die Zeichen des Todes» steht Max Simonischek (35) aktuell als homosexueller Polizeibeamter vor der Kamera – und zwar für den Kölner «Tatort».

«Ich spiele einen Tatverdächtigen, den Lebensgefährten des Opfers», verrät der Schweiz-Österreicher, «beide sind schwul und haben bei der Polizei gearbeitet, weshalb sie Mobbing ausgesetzt waren.»

Das «Tatort»-Theater

Die Umstände seien von der Realität inspiriert, führt er aus: «Ein mit der Regieassistentin befreundeter Polizist ist homosexuell und verheimlicht das vor den Kollegen. Das ist wahrscheinlich ähnlich wie im Fussball – wir sind gesellschaftlich anscheinend noch nicht so weit, dass das in jeder Berufsgruppe akzeptiert wird.»

Die Arbeit am «Tatort»-Set sagt Simonischek zu. Man merke, wie eingespielt die Truppe nach rund 20 Jahren sei – es habe was vom Theaterschaffen, weil stets dieselben Maskenbildner und Beleuchter eingesetzt würden und man ein gewohntes Umfeld habe. Daran könnte er sich durchaus gewöhnen – «aber nur in der Schweiz».

Zürcher «Tatort» mit Simonischek?

Gegenüber 20 Minuten enthüllt Simonischek, dass er gern für den Schweizer «Tatort» vor der Kamera stehen würde, nun, da die Tage des Luzerner Ermittlerduos Flückiger/Ritschard (Stefan Gubser, 60, und Delia Mayer, 51) gezählt sind.

«Ich finde es schon mal toll, dass die Handlung nach Zürich zieht, da diese Stadt für Krimis eine Menge hergibt», findet er und nennt «Strähl» aus dem Jahr 2004 als gutes Beispiel für einen in der Limmatstadt spielenden Kriminalfilm.

Nicht ohne meine Mami

Der momentan in Berlin lebende Schauspieler hat auch schon eine Wunschpartnerin, sollte er für den Job des «Tatort»-Kommissars angefragt werden: «Meine Mutter. Sie hat in Deutschland schon oft Kommissarinnen gespielt. Das würde eine gute Mischung aus Krimi und Zündstoff zwischen Mutter und Sohn ermöglichen.»

Der Gedanke sei noch ziemlich frisch. «Für den kommenden ‹Zwingli›-Film haben wir erstmals miteinander gedreht, und da sind wir auf die Idee gekommen, dass wir doch den Schweizer ‹Tatort› übernehmen könnten.» Schmunzelnd fügt Simonischek an: «Aber nach uns geht es ja leider nicht.»

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