Aktualisiert 05.03.2008 10:43

McCain ist der republikanische Kandidat

Mit deutlichen Siegen in den Vorwahlen in Vermont, Rhode Island, Ohio und Texas hat John McCain die republikanische Nominierung für sich entschieden.

Dem 71-jährigen Senator aus Arizona ist nach Siegen bei vier US-Vorwahlen am Dienstag die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten nicht mehr zu nehmen.

Huckabee streicht die Segel

«Das wichtigste Rennen beginnt», sagte McCain der Nachrichtenagentur AP. McCain gewann am Dienstag alle 17 Delegiertenstimmen im US-Staat Vermont, mindestens 69 in Texas, 58 in Ohio und neun in Rhode Island, wie aus Hochrechnungen hervorging. Er werde weder die Bedeutung noch die Grösse der Herausforderung unterschätzen, sagte der Senator aus Arizona zum bevorstehenden Wahlkampf. Sein parteiinterner Rivale Mike Huckabee gab seine Kandidatur auf. Huckabee hatte in den Vorwahlen lediglich rund 260 Delegiertenstimmen gewonnen und lag damit deutlich hinter McCain zurück. Der frühere Gouverneur von Arkansas lobte McCain und verpflichtete sich, alles zu tun, um die Partei zu einen. McCain wird am (heutigen) Mittwoch im Weissen Haus Präsident George W. Bush treffen. Die Republikaner werden McCain offiziell nicht vor ihrem Parteitag im September nominieren.

Vor einem Monat hatte McCain beim sogenannten Super Tuesday seinen grössten Rivalen, den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, klar hinter sich gelassen. Romney schied daraufhin aus dem Rennen aus. McCain hatte sich bereits im Jahr 2000 um die Präsidentschaftskandidatur beworben, aber gegen den späteren Präsidenten George W. Bush verloren. (sda)

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