McCartney muss leiser üben
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McCartney muss leiser üben

Paul McCartney (61) muss wegen einer Beschwerde wegen Ruhestörung leiser üben. Ein Anlieger beschwerte sich über die lauten Bandproben des adligen Popmillionärs.

Nach einer am Donnerstag bekannt gewordenen Auflage der Umweltbehörde des Londoner Stadtteils Greenwich darf der Ex-Beatle bei Proben für seine bevorstehende Europatournee den Geräuschpegel von 92 Dezibel nicht mehr überschreiten, nachdem sich Anwohner Eric Pemberton (67) über eine «Hard Day's Night» beschwerte.

McCartney hat sich die riesige Veranstaltungshalle Millennium Dome an der Themse für drei Wochen als Übungsraum für die Summe von umgerechnet 375 000 Euro gemietet. Pemberton, der auf der gegenüberliegenden Uferseite wohnt, sagte: «Ich dachte, jemand in einer der Nachbarwohnungen hat den Ghettoblaster aufgedreht.» Dass es sich bei dem Ruhestörer um den prominenten Musiker handelte, war ihm nach den Angaben egal: «Das ist einfach inakzeptabel und auch meine Katze wurde gestört. Schon schlimm genug, dass er jeden Morgen mit einem lauten Hubschrauber ankommt.»

Der schwerreiche Sir Paul hatte ein Einsehen und spielt nun bis zur Tournee geräuscharm. Ein Sprecher McCartneys sagte: «Wir lieben Tiere und deshalb tut es uns für Herrn Pembertons Katze leid.»

(sda)

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