Aktualisiert 29.06.2005 12:20

McCartney wollte Hauptattraktion sein

Paul McCartney hat angeblich beim Live 8-Konzert in London erst zugesagt, nachdem die Organisatoren zustimmten, dass er die Veranstaltung eröffnen und beenden darf.

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Der ehemalige Beatles-Star bestand darauf, die Hauptattraktion im Programm zu sein und hat Bob Geldof wissen lassen, dass er noch einmal «ernsthaft darüber nachdenkt» mitzumachen, falls seine Bitte nicht erfüllt wird. Der Sänger wird das Konzert nun mit einer veränderten Version von «Sergeant Pepper's Lonely Hearts Club» eröffnen - der Text wurde umgeschrieben, um Geldofs Leistungen zu honorieren - und zum Abschluss spielt er die Beatles-Ballade «Long And Winding Road». Die Organisatoren der Veranstaltung im Londoner Hyde Park steckten in einer diplomatischen Zwickmühle, weil sie die anderen Top-Acts besänftigen mussten - U2-Star Bono war entschlossen, seinen gerechten Anteil einzufordern und wird nun den Eröffnungssong mit McCartney im Duett singen. Ein Live 8-Insider zur britischen Zeitung «Daily Mail»: «Einige der Leute, deren Ego anfällig ist, sind sauer. Vor allem Bono hat sich beeilt, sein Recht auf die Eröffnungsnummer einzufordern und findet, dass seine politische Arbeit in den letzten Jahren besser zu Live 8 passt als das, was Paul vorzuweisen hat. Das sind die grössten Rockstars hier. Es ist egal, in welcher Reihenfolge sie singen, es gibt immer Reibereien.» McCartneys Sprecher: «Bob hat ihn gefragt, ob er es machen würde, und er ist begeistert, bei so einer wichtigen Veranstaltung dabei zu sein.»

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