McCartney wollte Mills seit 18 Monaten verlassen

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McCartney wollte Mills seit 18 Monaten verlassen

Der Ehe überdrüssig, erwägte Paul McCartney seit mehr als einem Jahr seine Frau, Heather Mills, zu verlassen. Zu gross waren Wut, Verzweiflung und Frustrationen.

Die konstante Kritik und die heftigen Temperamentsausbrüche seiner Frau sowie das mangelnde Interesse von Mills an seinen Tourneen, machten Paul McCartney klar, dass er und Heather Mills

nur wenig gemeinsam haben, wie der Onlinedienst mirror.co.uk berichtet.

Verzweifelt wollte er die Ehe für das Wohl der gemeinsamen Tochter Beatrice (2) retten.

Aber der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war ein heftiger Streit letzten Monat. Kurz nach Mills Beinoperation, als sie McCartney vorwarf: «Ich bin dir egal!»

Ein Freund sagte gegenüber dem Onlinedienst: «Sie hatten einen Mordsstreit. Sie warf ihm vor, er kümmere sich nicht genug um sie und Paul entschloss sich, dass er es satt hatte.»

Und weiter: «Er ist jemand, der fast sein ganzes Leben verehrt wurde und ständig Lob erhielt. Doch Heather konnte er es nie richtig machen. Dass sie ihm an den Kopf warf, er kümmere sich nicht genug um sie, hat ihn tief verletzt und gab ihm den Rest. Es bewies ihm, dass sie nicht zusammenpassten.»

McCartney, der nächsten Monat 64 Jahre alt wird, glaubte, eine gerichtliche Trennung könnte ihnen beiden helfen.

Aber nach einem Gespräch mit seiner Familie, die ihn überzeugte, die Sache aufzugeben, entschloss er sich für eine permanente Trennung.

McCartney soll es auch enttäuscht haben, dass Mills ihn nicht während seiner letztjährigen US-Tour begleiten wollte.

Mills soll es angeblich gehasst haben, von den Fans in den Schatten des Ex-Beatle gedrängt zu werden. Der Popbarde habe die meiste Zeit auf Tour «alleine und deprimiert» verbracht. Immer zorniger machte ihn auch die ständige Kritik an dem, was Mills seinen «totalen Mangel an Stil» nannte.

Er war es leid, sich ihre Änderungsvorschläge anhören zu müssen. Ausserdem störte er sich, ganz der Hippie im Herzen, daran, dass Mills seinen Marihuana-Konusum verurteilte.

Mills soll sich auch wie verwöhntes Kind verhalten haben, wenn sie nicht ihren Willen bekam, sagen zumindest Freunde.

Mills sei es auch leid gewesen, ständig zu hören, sie habe den geadelten Songwriter nur wegen seines auf 1,9 Milliarden Franken geschätzten Vermögens geheiratet.

Wie der Onlinedienst weiter weiss, habe McCartney seit letztem Jahr seinen besten Freunden in stundenlangen mitternächtlichen Telefonaten sein Leid geklagt.

Dennoch bleibt er auch in dieser schweren Zeit ein Gentleman: Auf seiner Webpage schreibt er, dass an den Gerüchten, Mills habe ihn des Geldes wegen geheiratet, «kein bisschen Wahrheit» sei.

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