Ex-Sparring-Partner: «McGregor heult wie ein Mädchen»
Aktualisiert

Ex-Sparring-Partner«McGregor heult wie ein Mädchen»

Conor McGregor arbeitet wie ein Wahnsinniger auf den Kampf gegen Floyd Mayweather hin. Dazu gehört auch ein Schlagabtausch mit einem Ex-Sparring-Partner.

von
hua
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Freitag, 25. August 2017Show-Mann Conor McGregor setzt beim offiziellen Wiegen in Szene.

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epa/Armando Arorizo
Floyd Mayweather zeigt sich kaum beeindruckt.

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Christian Petersen
Cool stellt sich der 40-Jährige auf die Waage, während ...

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epa/Armando Arorizo

Es ist nicht die feine englische Art, aber es passt perfekt in das Vorgeplänkel des Megafights von Conor McGregor gegen Floyd Mayweather: Ein Sparring-Partner des Iren teilt im Nachhinein einen Tiefschlag aus. McGregor hatte sich den Ex-Boxer Paulie Malignaggi ins Team geholt, um sich für den Boxkampf am Samstag, 26. August (live auf Teleclub) in Paradise, einem Vorort von Las Vegas, vorzubereiten. Doch die Zusammenarbeit wurde nach kurzer Zeit wieder abgebrochen, Malignaggi hatte das Trainingscamp fluchtartig verlassen.

Grund dafür ist unter anderem ein Foto, das im Netz auftauchte. Dieses zeigt, wie Malignaggi auf dem Ringboden liegt, offenbar vom MMA-Star niedergestreckt.

Reaktion via Twitter

Der US-Amerikaner besteht aber darauf, dass er vom 29-Jährigen geschubst worden sei. Das Team des MMA-Stars habe statt eines Videos nur dieses Bild veröffentlicht. Das sei Teil davon, wie er vom McGregor-Clan ausgenutzt worden sei, so der Ex-Profi aus Brooklyn.

Das wollte der 36-Jährige natürlich nicht auf sich sitzen lassen und teilte seinerseits via Twitter aus: «McGregor heult wie ein Mädchen, wenn er am Körper getroffen wird.»

Ausserdem sei er vom Mayweather-Herausforderer für seine Sparring-Dienste nicht einmal bezahlt worden, wird Malignaggi von thesun.co.uk zitiert. Das sei aber nicht weiter schlimm, denn er sei es ja gewesen, der dem Iren den Hintern versohlt habe und nicht umgekehrt.

Das tönt vonseiten McGregors natürlich ganz anders: «Er blieb im Ring, dafür muss man ihm Respekt zollen. Aber das war auch schon alles – er kam, bekam seinen Arsch versohlt und das wars.»

Einstige Harmonie ist passé

Die Zusammenarbeit des ehemaligen IBF-Weltmeisters im Halbweltergewicht sowie WBA-Weltmeisters im Weltergewicht mit dem MMA-Champion hatte gut begonnen. Malignaggi hatte zu Beginn nur lobende Worte für «The Notorious» und sagte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Showman aus Dublin.

Nun gibt es keinerlei Zuneigung mehr zwischen den beiden. Malignaggi legte in einem Interview mit The MMA Hour noch einen drauf: «Es geht nur um Status. Er ist ein Drecksack. Es geht nur darum, wer ihm besser den Arsch küsst. Es geht nur ums Ego und ich bin kein Schleimer wie die Leute um ihn herum.» Der Boxer fordert vom McGregor-Clan zudem, dass dieser nicht nur Fotos veröffentlicht, sondern auch ein Video vom Sparring zeigt. Darin solle in zwölf Runden klar ersichtlich sein, dass er McGregor dominiert habe.

Bisher gab es vom MMA-Fighter dazu keine Stellungnahme. Er postet lieber Bilder, die zeigen, wie hart er im und ausserhalb des Rings schuftet.

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