Aktualisiert 06.10.2018 10:02

In luftiger HöheMcIlroy bezwingt den Aletschgletscher

Der nordirische Ryder-Cup-Star schlägt vom Jungfraujoch rekordverdächtige Abschläge.

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Rory McIlroy schlägt auf dem Jungfraujoch, 3454 Meter über Meer, Golfbälle.

Rory McIlroy schlägt auf dem Jungfraujoch, 3454 Meter über Meer, Golfbälle.

Keystone/Anthony Anex
Der 29-jährige Nordire ist zu einem PR-Zweck angereist.

Der 29-jährige Nordire ist zu einem PR-Zweck angereist.

Keystone/Anthony Anex
Vor einer solchen Kulisse hat McIlroy noch nie gespielt.

Vor einer solchen Kulisse hat McIlroy noch nie gespielt.

Keystone/Anthony Anex

Rory McIlroy, einer der Stars des siegreichen europäischen Ryder-Cup-Teams, reiste für seinen Uhrenpartner für einige Stunden in die Schweiz, inklusive Übernachtung in Interlaken. Der Ort seines PR-Auftritts am Donnerstag passte zu seinem sportlichen Hoch: Per Helikopter wurde der Golfer auf das 3454 Meter hohe Jungfraujoch pilotiert, das als «Top of Europe» vermarktet wird und wo auch schon Roger Federer und andere Sportstars aufliefen.

Der 29-jährige Weitenjäger demonstrierte dabei auch seine Spezialdisziplin: die Abschläge mit dem Driver. Drei Bälle drosch er mit voller Wucht Richtung Aletschgletscher, den flächenmässig grössten und mit 22,75 Kilometern auch längsten Gletscher der Alpen. In der dünnen Höhenluft dürften die Bälle etwa 20 Prozent weiter fliegen als auf Meereshöhe, kalkulierte er. «Dann wären sie etwa 360 Meter lang gewesen. Aber auf dem Eis rollen sie wahrscheinlich jetzt noch » Die Veranstalter betonten, dass es umweltverträgliche Bälle gewesen seien, die sich von allein abbauen.

Pleite gegen Schweizer Junioren

Weniger erfolgreich verlief für McIlroy in der alpinen Bergwelt ein Plauschturnier gegen drei Schweizer Junioren, in dem Präzision gefragt war und das er knapp verlor. Trotzdem war er begeistert von seinem Ausflug: «Es ist unglaublich schön hier. Als Schweizer wäre ich sehr stolz.» Er gab zu, sich in Helikoptern nicht allzu wohl zu fühlen – genau wie seine Frau Erica, eine New Yorkerin. Diese sagte sogar: «Die Gegend hier ist so schön, dass ich keine Angst hatte. Denn ich sagte mir: Einen schöneren Ort gibt es gar nicht, wenn wir abstürzen sollten.»

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