Medaillensammler Marcel Hug und Manuela Schär schlagen nochmals zu
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Gold und SilberMedaillensammler Marcel Hug und Manuela Schär schlagen nochmals zu

Im Paralympics-Marathon räumt die Schweiz erneut ab: Zum Abschluss der Spiele sichern sich Hug die Goldmedaille und Schär Silber.

von
Adrian Hunziker
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Marcel Hug (l.) und Manuela Schär gewannen im Marathon zum Paralympics-Abschluss Gold und Silber. 

Marcel Hug (l.) und Manuela Schär gewannen im Marathon zum Paralympics-Abschluss Gold und Silber.

AFP
Schär musste sich im Sprint nur der Australierin Madison de Rozario geschlagen geben. 

Schär musste sich im Sprint nur der Australierin Madison de Rozario geschlagen geben.

AFP
Hug gewann an den Paralympics viermal Gold. 

Hug gewann an den Paralympics viermal Gold.

Getty Images

Darum gehts

  • Sechs Medaillen wollte das Schweizer Team an den Paralympics mindestens holen.

  • Dank Manuela Schär und Marcel Hug sind es letztlich 14 Auszeichnungen.

  • Zum Abschluss der Spiele gewinnt Hug Gold im Marathon, Schär Silber.

Was für ein krönender Abschluss für die Schweizer Delegation an den Paralympics. Im Marathon gehörten Manuela Schär und Marcel Hug zu den Titelanwärterinnen und -anwärtern. Beide lieferten in der letzten Entscheidung der Spiele, in der Schweizer involviert waren – und wie! Manuela Schär wurde im Marathon Zweite und musste sich nur der Australierin Madison de Rozario im Sprint geschlagen geben. Nichtsdestotrotz waren es unglaubliche Spiele für die 36-jährige Rollstuhlfahrerin. Sie ging an fünf Rennen an den Start und holte zweimal Gold und dreimal Silber! «Ich bin so froh, konnte ich wenigstens um die Goldmedaille mitkämpfen», sagte die Luzernerin nach dem Marathon. Sie hatte Mühe bei der Vorbereitung auf das Rennen bekundet, aber im Rennen lief es ihr besser. Nun freue sie sich auf nach Hause, sagte Schär.

Und dann ist da noch Marcel Hug. Die «Swiss Silver Bullet» wurde ihrem Namen nur halbwegs gerecht, denn die silberne Kugel sicherte sich nicht etwa viermal Silber, sondern viermal Gold! Der 35-Jährige fuhr auch im Marathon unwiderstehlich – trotz Materialproblemen. Nach Gold über 5000 m, 1500 m und 800 m nun also auch der Triumph über die längste Distanz. Er fühle sich sehr glücklich, es sei ein unglaublicher Traum, «so richtig realisieren, was hier passiert ist, das kann ich noch nicht», so der Thurgauer. Hug hatte bereits 2016 in Rio im Marathon triumphiert. Ob er 2024 in Paris noch an den Start gehen wird, liess er offen.

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