Aktualisiert

Medienschutzgesetz für Junge

«Bei der Revision des eidgenössischen Filmgesetzes hat man leider darauf verzichtet, den Jugendschutz im Bereich neue Medien gesamtschweizerisch zu regeln», teilte das Basler Justizdepartement gestern mit. Deshalb gehen die beiden Basel jetzt eigene Wege: In enger Zusammenarbeit soll ein Gesetz für einen verbesserten Jugendschutz bei gewaltverherrlichenden Medien wie Videos, DVDs und Computerspielen ausgearbeitet werden.

«Nach dem Vorbild Deutschlands soll vorgeschrieben werden, dass alle neuen Medien mit Altersangaben versehen sind», erklärte gestern Marc Flückiger vom Justizdepartement. Bei Reklamationen soll auch der Verkauf solcher Produkte an unter 18-Jährige verboten werden können. «Es geht uns darum, Auswüchse zu verhindern», sagt Flückiger. Ziel sei es, das neue Gesetz 2006 in Kraft setzen zu können.

(lvi)

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