Kalifornien: Medizin-Nobelpreisträger George Palade gestorben
Aktualisiert

KalifornienMedizin-Nobelpreisträger George Palade gestorben

Der amerikanische Biochemiker George Palade, Nobelpreisträger und Mitbegründer der modernen Zellforschung, ist im Alter von 95 Jahren gestorben.

Wie die «Los Angeles Times» am Freitag berichtete, starb der gebürtige Rumäne bereits am Dienstag in seinem Haus im südkalifornischen Del Mar.

Palade hatte 1974 zusammen mit den belgischen Biochemikern Albert Claude und Christian de Duve den Medizin-Nobelpreis für Entdeckungen zur Struktur und Funktion von Zellen erhalten. Die Forscher schufen in den 1950er und 1960er Jahren wesentliche Voraussetzungen dafür, Zellen mit Hilfe des damals neuen Elektronenmikroskops zu untersuchen.

Palade war 1946 nach dem Medizinstudium in Bukarest in die USA ausgewandert, wo er am Rockefeller-Institut in New York auf Albert Claude traf. 1973 wurde er Leiter des Instituts für Zellbiologie an der Yale University. 1990 wechselte er an die University of California in San Diego.

(sda)

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