Aktualisiert 20.10.2006 01:55

Mega-Jackpot: Euro Millions lockt mit 152 Mio Franken

152 Millionen Franken: So viel ist der aktuelle Euro-Millions-Jackpot wert. Heute Abend entscheidet sich, ob er geknackt wird. Bereits Kasse gemacht hat eine Betrügerbande.

Im Vergleich zu Euro Millions verkommen alle anderen europäischen Lotterien beinahe schon zu Bettelveranstaltungen. Nirgends gibt es so viel Geld zu gewinnen. Heute stehen 152 Millionen Franken auf dem Spiel – und das ist noch nicht einmal ein Rekord. Im vergangenen Februar waren 285 Millionen zu gewinnen – der Jackpot wurde unter drei Glücklichen aufgeteilt. Den höchsten Einzelgewinn heimste im Juli 2005 eine Irin ein – Dolores McNamara wurde auf einen Schlag um 180 Millionen Franken reicher.

Klar, dass das viele Geld auch aussergewöhnlich viele Spieler an die Annahmestellen lockt. «Vor allem am Freitag, also dem Tag der Ziehung, erwarten wir einen Ansturm», so Swisslos-Sprecher Willy Mesmer. Er rechnet mit zehn Prozent mehr Spielern als an «normalen» Ziehungstagen.

Swisslos warnt übrigens vor fiesen Betrügern. Zahlreiche Personen hätten in den letzten Wochen E-Mails erhalten, die mit dem gefälschten Absender «Euro Millions» versandt wurden. Den Empfängern wird weisgemacht, sie hätten einen hohen Betrag gewonnen, müssten aber eine Spesenvorauszahlung leisten, um den Gewinn zu erhalten. «Leider gibt es immer wieder Leute, die auf diesen Trick hereinfallen», so Mesmer.

Andy Fischer

Was würden Sie mit 152 Millionen Franken machen?

Tobias Sturzenegger, 29, Allschwil

Ich würde eine Weltreise machen und dabei gleich eine eigene Insel kaufen. Zudem würde ich eine Hilfsorganisation gründen, um den Armen beispielsweise Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Simona Elisa Giarolo, 20, Goldach SG

Ich würde ungefähr die Hälfte an verschiedene Organisationen spenden. Zudem würde ich in Immobilien und Aktien investieren, reisen und eine kräftige Shoppingtour durch Paris, Mailand und New York machen.

Kaweh Shajiei, 24, Zürich

Ich würde mir eine Villa in Zürich und eine im Ausland kaufen. Auch ein Porsche wäre super. Meinen Job würde ich sicher an den Nagel hängen und einen Teil des Geldes meiner Familie vermachen.

Trini Uribe, 22, Bern

Zuerst würde ich die Schulden meiner Familie bezahlen und schauen, dass es allen gut geht. Ein Traum wäre eine Villa am Meer in Mexiko. Dazu eine Yacht und ein tolles Auto. Einen Teil würde ich spenden.

Sacha Steuri, 34, Melchsee-Frutt OW

Den Gewinn würde ich in die Region Melchsee-Frutt investieren und dort ein Tourismusprojekt wie Sawiris in Andermatt aufziehen. Eine Reise nach Australien und ein eigenes Haus – das wäre schon toll.

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