Mega-Stadt Bern: Fusionen sind kein Tabu
Aktualisiert

Mega-Stadt Bern: Fusionen sind kein Tabu

«Der einzig richtige Weg für die Zukunft ist die Gemeindefusion», sagt der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät.

Die Stadt müsse wachsen und die Einwohner der Aussengemeinden hätten ein Interesse daran, mitzubestimmen, was im Zentrum läuft. Gemeinsam mit den Worbern, Könizern oder Gümligern liessen sich Probleme effizienter lösen.

Luzern machts vor: In der Agglomeration wird nächstes Jahr über den Zusammenschluss zur viertgrössten Stadt der Schweiz abgestimmt. In den Berner Nachbargemeinden versteht man Tschäppäts Expansionsgelüste nicht als Kriegserklärung. Aber die Fusion mit der Stadt ist ein heikles Thema: «Aus dieser Frage ein Tabu zu machen, wäre ebenso falsch, wie wenn man sie jetzt schon mit Ja oder Nein beantworten würde», sagt der Worber Gemeindepräsident Peter Bernasconi.

(mar)

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