Neuauflage von «Finding Freedom» - Meghan und Harry wollten Person im Rassismus-Streit nennen
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Neuauflage von «Finding Freedom»Meghan und Harry wollten Person im Rassismus-Streit nennen

In der kommenden Woche soll die neu aufgelegte Version des Buches «Finding Freedom» erscheinen. Einige Details wurden nun geleakt – und diese haben es in sich.

von
Katrin Ofner
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Erneut wird das Privatleben von Herzogin Meghan und Prinz Harry durchleuchtet.

Erneut wird das Privatleben von Herzogin Meghan und Prinz Harry durchleuchtet.

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Das Enthüllungsbuch «Finding Freedom» wird nämlich aktualisiert aufgelegt. 

Das Enthüllungsbuch «Finding Freedom» wird nämlich aktualisiert aufgelegt.

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Bereits nächste Woche soll die nicht autorisierte Biografie erscheinen.

Bereits nächste Woche soll die nicht autorisierte Biografie erscheinen.

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Darum gehts

  • Die unautorisierte Biografie «Finding Freedom», in der es um die Anfänge und das Leben von Herzogin Meghan (40) und Prinz Harry (36) geht, wird neu aufgelegt.

  • Nächste Woche soll die aktualisierte Version des Buchs erscheinen – und darin sollen weitere Enthüllungen bekannt werden.

  • Einige Details wurden nun bereits geleakt.

  • Unter anderem, dass die Sussexes eigentlich den Namen jenes Royals veröffentlichen wollten, der sich zu Archies Hautfarbe geäussert hat.

Vor fünf Monaten bekam die Welt einen Einblick in das Seelenleben von Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (40). Im Interview mit der Talk-Show-Legende Oprah Winfrey (66) sprach das Paar offen wie nie über das Leben hinter den Palastmauern und die Folgen des Megxits. Bei einem Thema hielten sich die beiden allerdings mit genaueren Informationen zurück – obschon das ursprünglich nicht geplant war.

So erzählten die Sussexes, es habe während Meghans erster Schwangerschaft im Königshaus mit Blick auf ihr ungeborenes Kind «Sorgen und Gespräche» darüber gegeben, «wie dunkel Archies Haut sein mag, wenn er geboren ist.» Wer die rassistischen Aussagen getätigt haben soll, ist bis heute unklar.

Das Interview war für Meghan «befreiend»

Allerdings sollen Harry und Meghan vor dem Interview tatsächlich überlegt haben, den Namen dieser Person zu nennen. Das behaupten zumindest nun Omid Scobie und Carolyn Durand, die Autoren der nicht autorisierten Biografie «Finding Freedom», in ihrer kommenden Woche erscheinenden Neuauflage. Schlussendlich entschied sich das Paar aber kurzerhand dagegen. Der Grund: Sie wollten der Person nicht schaden.

Gemäss «Page Six» finden die Autoren des Buches die Verschwiegenheit des Paares fragwürdig. «Sie scheinen das Gefühl zu haben, dass sich das Problem in Luft auflöst, wenn es ignoriert wird, aber inzwischen hätten sie wissen müssen, dass das so nicht funktioniert», zitiert das Magazin Scobie und Durand. Meghan soll das Interview aber als «kathartisch» und «befreiend» empfunden haben.

Diese Punkte sollen im Buch thematisiert werden

Neben der Rassismus-Debatte wurden am Mittwoch weitere Details geleakt, wie die «Daily Mail» berichtet. Zu den angeblichen Inhalten des neuen Epilogs gehören etwa:

Beerdigung Prinz Philip

Am 17. April fand auf Schloss Windsor das Begräbnis von Prinz Philip statt. Prinz Harry reiste dafür aus seiner Wahlheimat Los Angeles an, seine Frau hingegen nicht. Da Herzogin Meghan zu diesem Zeitpunkt bereits hochschwanger mit Töchterchen Lilibet war, rieten ihr die Ärztinnen und Ärzte von der Reise nach Grossbritannien ab. So lautete zumindest die offizielle Begründung. Die Mitglieder der Königsfamilie sollen laut der zitierten Passage in der «Daily Mail» jedoch «im Stillen erfreut» gewesen sein, dass die 40-Jährige nicht kommen konnte. Die Royals hätten keine Lust auf «einen Zirkus» gehabt, der um ihre Person stattgefunden hätte.

Kontakt zu Prinz Charles

Gerüchten zufolge soll das Verhältnis von Prinz Harry und Prinz William zerrüttet sein. Dennoch sollen sich die beiden bei mehreren Gelegenheiten gesprochen haben. Anders sieht die Situation mit Prinz Charles aus. Der 72-Jährige und Harry sollen nur mehr sehr selten miteinander kommunizieren.

Archies Titel

In der Neuauflage von «Finding Freedom» wird behauptet, dass Palastmitarbeiterinnen und -mitarbeiter die Medien in Bezug auf die Frage, warum Archie nicht zum Prinzen gemacht wurde, belogen haben. Meghan und Harry hätten nämlich durchaus gewollt, dass ihr Sohn einen Titel bekommt.

Mobbing-Vorwürfe

Die Autoren sollen das Königshaus kritisieren, weil eine Untersuchung wegen Mobbingvorwürfen von ehemaligen Angestellten gegen die Herzogin eingeleitet wurde, während die Rassismusvorwürfe des Paares nicht die gleiche Wichtigkeit erhielten.

Harrys Finanzen

Ein im Juni veröffentlichter Finanzbericht von Prinz Charles und Herzogin Camilla zeigte, dass Prinz Harry entgegen seiner Aussage auch nach seinem Rücktritt noch finanziell unterstützt wurde. Auch ein Pressesprecher des Palasts sagte, dass Charles seinen Sohn und Herzogin Meghan noch bis zum Sommer 2020 unter die Arme griff. In «Finding Freedom» 2.0 werde nun ein neuer Blick auf Harrys finanzielle Situation nach dem Megxit geworfen. So schreiben Scobie und Durand etwa, dass das Paar ohne Harrys Erbe von seiner 1997 verstorbenen Mutter Diana «nicht überlebt» hätte.

Meghans Diamantohrringe

In dem hinzugefügten Epilog wird ebenso behauptet, Meghan habe keine Ahnung gehabt, dass die als Hochzeitsgeschenk erhaltenen Diamantohrringe von Mohammed bin Salman stammen. Jenem saudischen Prinzen, der beschuldigt wird, den Mord an einem Journalisten angeordnet zu haben.

Wie viel Wahrheit steckt in «Finding Freedom»?

Inwiefern die neuen Details über Harry und Meghan aber tatsächlich stimmen, ist fraglich. Zwar sollen Omid Scobie und Carolyn Durand ein gutes Verhältnis zu dem Paar pflegen, jedoch nicht direkt mit den Sussexes über solch intime und familiäre Details sprechen. Bereits mehrfach teilte das Herzog-Paar über ihre Anwälte mit, dass sie nicht an dem Buch beteiligt sind.

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