Aktualisiert 15.01.2020 17:32

Erste Bilder aus KanadaMeghan zeigt sich «glücklich und entspannt»

Am Dienstag war die Herzogin schon wieder auf Wohltätigkeitsmission. Sie besuchte ein Frauenhaus in Vancouver.

von
zen
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Meghans erster öffentlicher Auftritt nach der Bekanntgabe des Rückzugs aus der britischen Königsfamilie: ein Besuch in einem Frauenzentrum in Vancouver, Kanada.

Meghans erster öffentlicher Auftritt nach der Bekanntgabe des Rückzugs aus der britischen Königsfamilie: ein Besuch in einem Frauenzentrum in Vancouver, Kanada.

Facebook Downtown Eastside Women's Centre
Die 38-Jährige, hier mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau (48), ist bekannt dafür, sich für Frauenanliegen starkzumachen.

Die 38-Jährige, hier mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau (48), ist bekannt dafür, sich für Frauenanliegen starkzumachen.

Instagram/sussexroyal
Ihr erstes Charity-Projekt als Royal war ein Kochbuch, das in Zusammenarbeit mit der englischen Hubb Community Kitchen entstand. Dahinter stecken Frauen, die 2017 vom schweren Grenfell-Tower-Feuer betroffen waren.

Ihr erstes Charity-Projekt als Royal war ein Kochbuch, das in Zusammenarbeit mit der englischen Hubb Community Kitchen entstand. Dahinter stecken Frauen, die 2017 vom schweren Grenfell-Tower-Feuer betroffen waren.

Instagram/sussexroyal

Am Dienstag ist Meghan nach der Rückzugsankündigung das erste Mal in Kanada gesichtet worden. Die 38-Jährige schien in Vancouver bereits wieder einen offiziellen Charity-Termin wahrzunehmen.

Die (Noch-)Herzogin von Sussex besuchte das Downtown Eastside Women's Centre, ein Frauenzentrum, das täglich rund 500 Frauen und Kinder unterstützt und mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgt. Dort soll sie über Themen diskutiert haben, die ihr seit Beginn ihrer Karriere am Herzen liegen.

«Froh, dass sie England für eine Weile verlässt»

Die Organisation schrieb gestern Abend auf ihrer Facebook-Seite: «Schaut, mit wem wir heute Tee getrunken haben! Die Herzogin von Sussex, Meghan Markle, besuchte uns, um über Themen, die Frauen in unserer Gemeinschaft betreffen, zu diskutieren.»

Die Verfasser des Posts versahen die Nachricht mit einem Herz-Emoji. Dazu posteten sie ein Foto, auf dem Meghan mit acht weiteren Frauen posiert und glücklich in die Kamera strahlt. Das fällt auch den Kommentierenden auf.

«Sie sieht glücklich und entspannt aus, während sie das macht, was sie am besten kann», kommentiert eine Facebook-Userin. «Sie sieht glücklich und gesund aus. Ich bin froh, dass sie England für eine Weile verlässt. Danke, Herzogin Meghan, dass du dich um Frauen aus der ganzen Welt sorgst», heisst es in einem weiteren Kommentar.

Meghan ist auffällig leger gekleidet

Manche weisen zudem darauf hin, wie zwanglos Meghans Outfit ist. Ob sie nun nicht mehr der royalen Etikette unterliegt? Die US-Amerikanerin trägt auf dem Bild flache braune Boots, einen lockeren Strickpullover und – nicht genau zu erkennen – Skinny-Jeans oder Leggings.

«Ich liebe es, dass sie wie alle anderen angezogen ist und nicht ‹Herzoginnenkleider› trägt. Sie ist total am Boden geblieben – wie Harry!», schreibt jemand in den Kommentaren. Eine weitere Userin findet ebenfalls: «Ich liebe das nichtroyale Outfit.»

Möglicher Hinweis auf künftigen Wohnort

Nur einen Tag vor Meghans erstem öffentlichem Auftritt seit dem Megxit gab Queen Elizabeth II in einem öffentlichen Statement bekannt, dass sie die Sussexes in ihrem Entscheid, ein «unabhängigeres Leben» zu führen, unterstützt. Sie hat eine «Übergangsperiode» gewährt, in der das Paar sich zurückziehen und in Grossbritannien und Kanada leben darf.

Mit ihrem neusten Auftritt befeuert Meghan die Gerüchte, dass sie und Harry sich künftig auf Vancouver Island niederlassen wollen, wo das Paar schon seine sechswöchigen Weihnachtsferien verbrachte.

Ihr Vater will vor Gericht gegen sie aussagen

Etwas könnte Meghan jedoch das Strahlen aus dem Gesicht treiben. Laut «Mirror» will Meghans Vater Thomas Markle (75) vor Gericht gegen seine Tochter aussagen. Angeblich wurde er von der «Mail on Sunday» als Hauptzeuge angeheuert.

Der Fall: Meghan und Harry haben die Zeitung letztes Jahr unter anderem wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte verklagt, weil diese einen handgeschriebenen privaten Brief von der Herzogin veröffentlicht hat.

Es handelt sich dabei um ein Schreiben von Meghan an ihren Vater, in dem sie ihren Schmerz darüber ausdrückt, dass dieser falsche Informationen an die Presse verkauft. «Deine Taten haben mein Herz in Millionen Teile zerbrechen lassen», schreibt die US-Amerikanerin darin etwa. Ironischerweise hat der 75-Jährige den Brief dann an die «Mail on Sunday» überreicht.

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