«Meh Dräck» ist das Deutschschweizer Wort des Jahres
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«Meh Dräck» ist das Deutschschweizer Wort des Jahres

Auf Platz 2 kam das Wort «Spuckaffäre» und zum Satz des Jahres wurde das Resultat der Schweiz am Eurovision-Contest gekürt: «Switzerland - zero points».

Wie die im liechtensteinischen Vaduz ansässige Jury in der Nacht zum Freitag mitteilte, ist der vom Altrocker Chris von Rohr während des «MusicStar»-Wettbewerbs des Deutschschweizer Fernsehens geprägte Begriff innert Jahresfrist in der Deutschschweiz zum Kultwort geworden. Auf Platz 2 kam das Wort «Spuckaffäre», das sich auf die Spuckattacke des Fussballers Alex Frei an den Europameisterschaften in Portugal bezieht. Mit «Sahlenweidli» folgt an dritter Stelle ein weiterer Begriff aus der Deutschschweizer Fernsehwelt. Zum Unwort des Jahres wählte die siebenköpfige Jury den Begriff «Ökoterror», mit dem der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber im Zürcher Stadionstreit den Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) beschimpft hatte. Gekürt wurde auch ein Satz des Jahres. Obenaus schwang weder ein ganzer Satz noch ein deutschsprachiger Begriff, sondern das auf Englisch bekannt gegebene Resultat für den Schweizer Beitrag am Song Contest der Eurovision: «Switzerland - zero points». Die Stadtpolizei St. Gallen holte sich schliesslich die Auszeichnung der Pressemitteilung des Jahres. Sie trug den Titel «Gipfeli geklaut» und bezog sich auf den Diebstahl von zwei Gipfeli an einem Bahnhofkiosk.

(dapd)

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