Konflikt geht weiter: Mehr Beobachter für Syrien

Aktualisiert

Konflikt geht weiterMehr Beobachter für Syrien

Die Beobachter der Arabischen Liga haben beschlossen, dass sie noch mehr Leute nach Syrien schicken wollen. Die Opposition dürfte dies wenig freuen. Sie wirft der Liga vor, sich täuschen zu lassen.

Trotz den Beobachter der Arabischen Liga geht die Gewalt in Syrien weiter - und auch die Demonstrationen gegen die Regierung rund um den Präsidenten Baschar Assad.

Trotz den Beobachter der Arabischen Liga geht die Gewalt in Syrien weiter - und auch die Demonstrationen gegen die Regierung rund um den Präsidenten Baschar Assad.

Nach einem Treffen zur Beratung über die Beobachtermission der Arabischen Liga in Syrien haben die Vertreter der Mitgliedsstaaten die Entsendung weiterer Beobachter beschlossen. Zudem nannten sie eine stärkere Unabhängigkeit der Kontrolleure vor Ort als Voraussetzungen für den Erfolg der Mission.

Nur so könne die Mission ihr Ziel erreichen und die syrische Regierung von Präsident Baschar Assad zu einem Ende der Gewalt gegen Zivilpersonen drängen, teilte die Liga nach ihrer Sitzung am Sonntag mit. Der Chef der Beobachtermission präsentierte den Vertretern der Länder seinen ersten Bericht, Fotos, Karten und erste Erkenntnisse.

Die syrische Opposition wirft den 165 Beobachtern allerdings vor, sie hätten nichts zur Lösung der Krise beigetragen und seien von der syrischen Regierung getäuscht worden. Nach Angaben von Oppositionsaktivisten wurden seit Beginn der Beobachtermission vor zwei Wochen 450 Menschen von syrischen Regierungskräften getötet.

(dapd)

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