Mehr Deutsche in der Schweiz
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Mehr Deutsche in der Schweiz

Der Ausländeranteil in der Schweiz liegt unverändert bei 20,4 Prozent. Die Zahl der Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm ab. Doch mit dem freien Personenverkehr sind immer mehr EU-Bürger in die Schweiz gezogen - allen voran die Deutschen.

Gemäss der am Dienstag veröffentlichten Ausländerstatistik des Bundesamtes für Migration lebten Ende April 1,526 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Das waren 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Ausländeranteil blieb aber unverändert bei 20,4 Prozent. In der Statistik nicht berücksichtigt sind rund 27.300 internatonale Funktionäre und deren Familienangehörige, über 77.000 Kurzaufenthalter sowie 44.000 Asylsuchende. 50.907 Menschen erwarben im Berichtsjahr das Schweizer Bürgerrecht. Das sind 10.200 mehr als im Vorjahr.

Das bilaterale Abkommen über den freien Personenverkehr mit der EU wirkt sich auf die Zusammensetzung der ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz aus. So belief sich die ständige Wohnbevölkerung aus EU- und Efta-Ländern auf 917.855 Menschen, was 2,0 Prozent mehr waren als Ende April 2006. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Staaten nahm jedoch im selben Zeitraum um 1,5 Prozent ab.

Am stärksten angestiegen ist innert Jahresfrist die Zahl der Staatsangehörigen aus Deutschland mit 15.461 vor Portugal mit 5.242 und Frankreich mit 2.552. Dagegen ging die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien um 6.150, jene aus Italien um 5.292 und aus Spanien um 3.840 zurück. Die stärkste Bevölkerungsgruppe stellen aber nach wie vor die Italiener mit fast 290.000 Menschen, vor den Serben mit über 188.000, den Deutschen mit 177.000 und den Portugiesen mit über 175.000. (dapd)

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