Aktualisiert 15.12.2010 17:50

KulturszeneMehr Geld für Kulturzentrum Galvanik

Der Regierungsrat des Kantons Zug erhöht den Beitrag an die Interessengemeinschaft Galvanik Zug (IGGZ) für die Jahren 2011 bis 2013 von bisher 160 000 auf 230 000 Franken jährlich. Damit zieht der Kanton mit der Stadt gleich.

An die zweite Hälfte 2010 werde der Betreiberin des Kulturzentrums in der ehemaligen Galvanik Wilhelm an der Chamerstrasse ein Betriebsbeitrag von 115 000 Franken gewährt, teilte die Direktion für Bildung und Kultur am Freitag weiter mit.

Der Grosse Gemeinderat hatte bereits im Oktober beschlossen, den jährlichen Beitrag der Stadt von bisher 190 000 auf ebenfalls 230 000 Franken pro Jahr zu erhöhen. Die Gemeinden hätten jährliche Beiträge von rund 90 000 Franken zugesichert, heisst es in der Mitteilung.

Das seit 2000 von einer privaten Trägerschaft betriebene Kulturzentrum Galvanik sei ein beliebter Treffpunkt für junge Erwachsene, die den Jugendzentren entwachsen seien. Die rund 140 Veranstaltungen würden von rund 23 000 Personen besucht.

Derzeit wird das 2008 durch einen Brand beschädigte Zentrum umgebaut. Die Stimmberechtigten hatten im März mit einem Ja-Anteil von 62 Prozent für die Sanierung einen kantonalen Investitionsbeitrag von 500 000 Franken bewilligt. Für das Jahr 2011 hat die IGGZ ein neues Betriebskonzept beschlossen.

Mit Chollerhalle zusammenarbeiten

Ebenfalls mit 230 000 Franken unterstützt der Kanton die auf dem gleichen Areal angesiedelte Chollerhalle. Eine Beteiligung in gleicher Höhe ist auch von der Stadt vorgesehen; darüber entscheiden muss jedoch noch der Grosse Gemeinderat.

Laut der Direktion Bildung und Kultur hat der Regierungsrat die IGGZ aufgefordert, zusammen mit der neuen Trägerschaft der Chollerhalle ab 2011 einen Vorschlag für eine künftige Zusammenarbeitsform mit der Vision eines Choller-Areals auszuarbeiten.

Diese Zusammenarbeit sei auch in der Subventionsvereinbarung zwischen den Subventionsgebern der öffentlichen Hand und der Chollerhalle festgehalten. Ein gut funktionierendes Choller-Areal sei für die Zuger Kulturszene von grossem Wert. (sda)

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