Bevölkerungs-Statistik: Mehr Hochzeiten, mehr Babys, weniger Scheidungen
Aktualisiert

Bevölkerungs-StatistikMehr Hochzeiten, mehr Babys, weniger Scheidungen

Es wird wieder mehr geheiratet und man hat wieder mehr Kinder – das zeigt die neuste Statistik zur Schweizer Bevölkerung.

74 500 Kinder wurden im Jahr 2007 in der Schweiz geboren. Das sind 1100 mehr als im Vorjahr. Damit verbucht das Land die höchste Geburtenzahl seit 2001 – im Schnitt kommen auf eine Frau 1,46 Kinder. 2001 lag diese Zahl bei 1,38, wie das Bundesamt für Statistik gestern bekannt gab. Für eine stabile Bevölkerung, die nicht auf Einwanderung angewiesen ist, wäre eine Geburtenrate von 2,1 Kindern pro Frau nötig. Dieser Zahl kommen die hier lebenden Ausländer am nächsten:

Auf jede Ausländerin kamen letztes Jahr 1,86 Neu­geborene.

Das Durchschnittsalter der Mütter bei der ersten Geburt steigt unvermindert an: Betrug es 2001 noch 30 Jahre, kriegen Frauen in der Schweiz im Schnitt mit 30,8 Jahren ihr erstes Kind.

Einerseits bekommen Frauen unter 30 immer weniger Kinder, andererseits sind Frauen ab 35 gebärfreudiger: Seit 2001 ist in dieser Altersgruppe die Zahl der Ge­burten um 31 Prozent gestiegen.

Mehr zu tun haben die Standesämter: 40 300 Paare haben 2007 geheiratet, im Vorjahr waren es 39 800. Zugleich nahm die Anzahl Scheidungen mit 19 900 im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 1100 Fälle ab.

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