Mehr Jumbo-Ambulanzen für dicke Patienten
Aktualisiert

Mehr Jumbo-Ambulanzen für dicke Patienten

In Australien steigt die Zahl fettleibiger Patienten rasant. Der Bundesstaat New South Wales hat seine Flotte eigens gebauter Jumbo-Ambulanzen für Patienten bis 400 Kilogramm deshalb jetzt verdoppelt.

Damit sollen die Sanitäter entlastet werden, die die Patienten- Tragen normalerweise selbst in die Ambulanzen heben müssen, sagte Gesundheitsministerin Reba Meagher am Sonntag bei der Übergabe von drei neuen Wagen. Die Jumbo-Ambulanzen mit Hebebühne kosten dreimal so viel wie die alten.

«Fettleibigkeit ist ein schweres Gesundheitsproblem, für das wir alle den Preis zahlen müssen», sagte Meagher. «Früher hatten wir zwei oder drei übergewichtige Patienten im Monat, jetzt haben wir bis zu sechs in der Woche», sagte der Manager des Ambulanzdienstes, Mike Willis.

Die neuen Wagen werden bei Patienten mit einem Gewicht von mehr als 200 Kilogramm eingesetzt. Davon leben in Sydney und Umgebung nach Schätzungen 400. Nach der jüngsten Statistik sind in Australien 54 Prozent der Erwachsenen übergewichtig oder fettleibig. 1995 waren es 45 Prozent.

(sda)

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