Basel: Mehr Probleme mit Kokaindealern
Aktualisiert

BaselMehr Probleme mit Kokaindealern

Letztes Jahr hat der Drogenverkauf auf der Stras­se in Basel wieder zugenommen. «Unser grösstes Problem sind die Kokaindealer», so Thomas Homberger, Chef des Betäubungsmitteldezernats, gestern an der Jahresbilanz der Staatsanwaltschaft.

Die Händler stammen meist aus Nigeria und dealen im St. Johannquartier, um den Bahnhof sowie im Kleinbasel. «Die Gruppen sind extrem gut organisiert», so Homberger. So gebe es immer ­weniger Kügelidealer, weil die Verteilsysteme raffinierter geworden seien. Auch rund um die Gassenzimmer hat sich der Drogenhandel in letzter Zeit zugespitzt. Dort dealen vor allem Drogensüchtige, die damit ihren Stoff finanzieren. Auch in anderen Bereichen hat die Kriminalität letztes Jahr zugenommen. So stieg die Zahl der Einbruchdiebstähle um fast 40 Prozent auf 1289. Andererseits gab es weniger Straftaten gegen Leib und Leben. Insgesamt wurden letztes Jahr 23 738 Delikte angezeigt.

hys

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