Aktualisiert 21.01.2016 09:28

Schutz & Rettung Zürich

Mehr Rettungseinsätze, aber weniger Tiere in Not

Schutz & Rettung Zürich haben 2015 insgesamt 40'018 Einsätze geleistet. Häufiger rückte der Rettungsdienst aus, dafür musste die Feuerwehr weniger Tiere retten.

Bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich gingen im letzten Jahr über 145'000 Anrufe über Notrufnummern aus den angeschlossenen Kantonen ein. 35'616 Mal rückte der Rettungsdienst aus. Das waren 7 Prozent mehr Einsätze als im Vorjahr, wie Schutz & Rettung am Donnerstag mitteilte. Drei Viertel der Einsätze erfolgten in der Stadt Zürich – die restlichen wurden in den 17 Vertragsgemeinden sowie am Flughafen Zürich geleistet. Bei knapp 8 Prozent der Rettungseinsätze wurde zusätzlich ein Notarzt oder eine Notärztin von Schutz & Rettung aufgeboten.

Die Feuerwehr rückte 4402 Mal in der Stadt Zürich aus (-6 Prozent). Um über 30 Prozent zugenommen haben so genannte First Responder Einsätze. Bei diesen notfallmedizinischen Interventionen rücken Berufsfeuerwehrleute für eine Erstversorgung aus oder bringen eine Notärztin oder einen Notarzt vor Ort. Die rasche Erstversorgung – vor allem Reanimationen – konnte damit laut Mitteilung weiter verbessert werden.

Etwa gleich viele Brände wie im Vorjahr.

Deutlich weniger ausrücken musste die Feuerwehr im vergangenen Jahr, um Tiere zu retten oder Bienen- oder Wespenschwärme einzufangen. Wegen Bränden ausrücken mussten die Einsatzkräfte 678 Mal. Das waren etwa gleich viele Einsätze wie im Vorjahr.

In der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung gehen Anrufe auf die Feuerwehrnotrufnummer 118 aus dem ganzen Kanton Zürich ein. Zudem werden Sanitätsnotrufe (144) aus den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug bearbeitet. Im Kanton Zürich haben im vergangenen Jahr 38'772 Hilfesuchende den Notruf 118 gewählt, aus den anderen Kantonen gingen 107'108 Notrufe ein.

Die 2094 Zivilschutzangehörigen leisteten zusammen 7660 Diensttage. Im Rahmen der Dienstleistung «Aktiv Plus» wurden 6717 Patiententransporte im Auftrag der städtischen Pflegeheime, Alterszentren und Spitäler durchgeführt. (sda)

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