Mehr Sicherheit abseits der Pisten
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Mehr Sicherheit abseits der Pisten

Variantenskifahrer und -snowboarder geraten oft in gefährliche Situationen oder lösen Lawinen aus. Diesen Winter wird in Feriendestinationen erstmals ein Gratiskurs angeboten, um Unfällen vorzubeugen.

Die vom Schweizer Alpen-Club (SAC) und vom Dachverband Seilbahnen Schweiz lancierten Kurse werden in zehn Wintersportdestinationen angeboten. Dabei wird mit den lokalen Bergsteigerschulen zusammengearbeitet.

Wie SAC und Seilbahnen Schweiz in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwoch schreiben, geben die halbtägigen Kurse namens «Freeride-Check-in» Einblick in die Lawinenprävention und in die Suche nach Verschütteten. Zudem werden Tipps für Abfahrten ausserhalb der gesicherten Pisten gegeben.

Allerdings könne in diesen Schupperkursen nur kurz auf die Thematik eingegangen werden, heisst es in der Mitteilung. Seilbahnen Schweiz und SAC empfehlen deshalb, weiterführende Ausbildungen zu besuchen.

Info-Tafeln in 50 Skigebieten

Die neuen Kurse, die in Zermatt, Andermatt, Grindelwald, Saanenmöser, Flumserberg, Sörenberg, Lenzerheide, auf der Diavolezza, in Les Diablerets und in Verbier angeboten werden, sind eine Ergänzung zur Informationskampagne «Freeride-Checkpoints», die vor drei Jahren lanciert wurde.

«Checkpoint-Tafeln» sind inzwischen in 50 Wintersportgebieten aufgestellt worden. Neben Verhaltensregeln wird den Skifahrerinnen und Skifahrern mit diesem Informationssystem das aktuelle Lawinenbulletin zur Kenntnis gebracht. (sda)

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