Mehr Sicherheit für Rheinschwimmer
Aktualisiert

Mehr Sicherheit für Rheinschwimmer

Mehr Sicherheit für Basler Rheinschwimmerinnen und Rheinschwimmer soll eine klare Regelung auf die neue Saison hin gewährleisten.

Das hat eine Aussprache von Vertretern der Kantonspolizei und verschiedener Institutionen ergeben.

Die Aussprache am Montag fand im Nachgang zum tragischen Unfall auf dem Rhein vom September 2004 statt, wie das Basler Sicherheitsdepartement am Dienstag mitteilte. Damals waren zwei Schwimmerinnen von einem Motorboot schwer verletzt worden.

An der Diskussion zugegen waren Vertretern von Fähristiftung, der SLRG, des Wasserskiclubs, der IG Bootfahrschulen, dem Basler Motorbootclub, dem Wasserfahrverband, den Vereinen Rheinbad St. Johann und Rheinbad Breite, dem Sportamt, der Fischereiaufsicht, der Rheinschifffahrtsdirektion, der Feuerwehr und der Polizei.

Insbesondere zwischen Schwimmern und Grossschifffahrt komme es immer wieder zu Konfliktsituationen, heisst es in der Mitteilung. Generell würden die Gefahren des Schwimmens im Rhein unterschätzt. Angeregt wurden mehr Präventions-Anstrengungen, Einschränkungen für Wasserski, ein Badekappen-Obligatorium oder Teil-Schwimmverbote.

Die Vorschläge zur Änderung der entsprechenden Polizeivorschriften sollen nun in einem nächsten Schritt ausgearbeitet werden. Auf Beginn der nächsten Saison solle eine klare Regelung in Kraft gesetzt werden können.

(sda)

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